Rasenmäher im Test: welcher Rasenmäher kann im Vergleich wirklich überzeugen?

Rasenmäher im Test: wer schneidet dabei gut ab?Damit der Rasen auch in Zukunft ansehnlich und gepflegt bliebt bedarf es regelmäßiger Pflege. Denn nur durch fachgerechtes Rasenmähen und eine ausreichende Belüftung des Rasens wird Ihr Rasen zu einem wahren Blickfang!

Da wären wir auch schon bei unserem Rasenmäher Test 2016: welcher Mäher ist denn genau für Ihren Garten der passende? Ob Akku-Rasenmäher, Benzinmäher, elektrisch betriebener Rasenmäher oder sogar der Rasentraktor: wir haben alle führenden Modelle auf den Prüfstand gestellt und den Rasenmäher Testsieger 2016 ermittelt.

Doch welcher Rasenmäher kann wirklich überzeugen? Wir haben es herausgefunden und Sie können vergleichen!

Welcher Rasenmäher passt für meinen Garten?

Die Zeiten, in denen sich nur das männliche Geschlecht diese Frage stellen musste, sind zum Glück längst vorbei. Entsprechend ist heute zwar das Rasenmäher Angebot größer und vielfältiger denn je, dennoch spielen zahlreiche Faktoren bei der Wahl des „richtigen“ Rasenmähers eine entscheidende Rolle:

frau mit einem getesteten rasenmäher im garten

  • Größe des Rasens
  • Lage der Rasenfläche
  • Gewicht des Rasenmähers
  • Schnittbreite
  • Radantrieb
  • Lärmbelastung des Rasenmähers
  • Anschluss für Strom
  • Qualität des Mähers
  • Preis-/ Leistungsverhältnis

Fragen über Fragen, nur wie finde jetzt ich den für mich passenden Rasenmäher“ denken Sie sich? Keine Sorge, mit unserem Rasenmäher Finder nehmen wir Sie an der Hand und geben Ihnen im Wirrwarr der Werbeslogans und Versprechungen handfeste Tipps und Tricks an die Hand, damit es mit dem Rasenmäher Kauf auch bei Ihnen problemlos klappt.

Welches der getesteten Modelle passt für meinen Garten?

Vor dieser Frage stehen immer mehr verunsicherte Verbraucher, da die Auswahl an Rasenmähern heute immens ist. Unterschiedlichste Antriebsweisen, Zusatzfunktionen und Ausstattungsmerkmale prasseln auf die potentiellen Kunden ein. Um diese alle fachmännisch beurteilen zu können müsste man schon fast selber Rasenmäher-Experte sein.

Damit Ihnen das erspart bleibt hilft Ihnen unser Rasenmäher-Kaufberater in 3 Schritten bei der Entscheidungsfindung.

1. Die Rasenmäher Typen im Überblick

elektro-rasenmäher-bosch-rotak-32Für diejenigen, die ihr eigenes Haus mit Garten besitzen, ist die Pflege des Rasens vom Start der Gartensaison im Frühling bis zum Wintereinbruch eine kontinuierliche Aufgabe, die neben Fleiß und Ausdauer auch das richtige Werkzeug erfordert. Denn mit dem richtigen Rasenmäher wird auch die Pflege des Rasens deutlich einfacher. In den folgenden Abschnitten möchten wir Sie weitergehend über die verschiedenen Rasenmäher Arten informieren und auf verschiedene Tipps und Tricks bei der Wahl des Rasenmähers eingehen, der genau auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele passt.

Beurteilen Sie Ihre speziellen Anforderungen

Die meisten Menschen sind sich vor dem Rasenmäher Kauf oft nicht darüber im Klaren, wie sie ihre Rasenpflege gestalten wollen. Das ist so, wie wenn man die Alpen überqueren möchte, aber nicht den Zielort kennt: Man wird vermutlich nie dort ankommen, wo man will.

Im ersten Schritt ist es deshalb eine gute Empfehlung, sich mehr mit dem Thema Rasen, der Pflege und der Struktur der eigenen Rasenflächen zu beschäftigen, bevor man sich auf die Suche nach einem Rasenmäher begibt.
Klären Sie dazu im Vorfeld die folgenden Fragen:

  • Wie ist die Beschaffenheit des Grases in Ihrem Garten? Keine Sorge, dafür benötigen Sie kein 5-jähriges Biologiestudium. Die Frage zielt darauf ab, ob übermäßig viel Unkraut zwischen den Grashalmen wächst, in wie weit Moos den Rasen durchzieht und ob die Grasdichte stärker oder schwächer ist als im Nachbarsgarten. Dieses Wissen wird Ihnen später bei der Wahl des richtigen Mähsystems, bei der Auswahl der Mähmesser und beim Verständnis des Schnittprozesses zu Hilfe kommen.
  • Wie ist Ihr Garten angelegt? Verfügen Sie über eine klar abgegrenzte Rasenfläche oder ist der Rasen eher verschlungen und von anderen Gartenobjekten umgeben bzw. zerstückelt. Dazu zählen bspw. Obstbäume, ein Gartenteich oder ein Bachlauf.
    Auch Engstellen im Garten, zum Beispiel ein kleiner Grünstreifen zwischen Gartenzaun und Sandkasten, kann beim regelmäßigen Rasenmähen zur Herausforderung werden – vor allem, wenn Sie einen Mähtraktor einsetzen wollen.
  • Wie groß ist Ihre Rasenfläche? Eines der wichtigsten Kriterien, wenn es um die Entscheidung für den grundsätzlichen Rasenmäher Typ geht. Während Rasentraktoren zum Aufsitzen – auch Aufsitzmäher genannt – für Rasenflächen ab 1.000 qm in Frage kommen sind Kunden für kleinere zu mähende Flächen mit einem zu schiebenden Rasenmäher meist optimal bedient. Doch auch bei größeren Rasenflächen gibt es für die vermeintlich bequemen und angenehmen Aufsitzmäher einige Einschränkungen. Bäume, zentral angelegte Blumenbeete oder verschlungene Wege hindern den Gemähte Wiesen - BalkenmäherAufsitzmäher oft daran, die große Fläche schnell und effizient zu mähen. Auch die Steigung des Geländes kann hier oft zum Verhängnis werden. Insbesondere bei einer Hanglage mit deutlicher Steigung können Aufsitzrasenmäher während eines Wendevorgangs zum Umkippen im Gefälle neigen. Gleichzeitig wird mit konventionellen Rasenmähern das Mähen bergauf bzw. -ab oft zur anstrengenden Tortur. Achten Sie bei Grundstücken mit Gefälle also besonders auf die vorgeschriebene maximale Handlage, falls Sie sich für einen den Rasentraktoren aus dem Test entscheiden.
  • Weitere Restriktionen? Damit sind in erster Linie die Nachbarschaft und damit einhergehende Lärmschutzbestimmungen gemeint. Während beispielsweise Akku-Rasenmäher schon nahezu lautlos mähen ist die Lautstärke gerade bei benzinbetriebenen Mähern deutlich höher. Gerade das Rasenmähen am Sonntag oder in den Abendstunden hat schon manches angenehme Nachbarschaftsverhältnis negativ beeinflusst. Deshalb legen immer mehr Kunden großen Wert auf einen geräuscharmen Mähvorgang.
  • Aufenthaltsdauer und persönliche Situation. Das sind zwei Kriterien, die viele bei der Entscheidung für einen der Testsieger oft außer Acht lassen. Gerade eine lange Aufenthaltsdauer spricht im Regelfall für einen Aufsitzmäher, da hier ein deutliches Plus an Komfort während der Bedienung vorhanden ist. Auch die aktuelle und zukünftige persönliche Situation mit Fokus auf der eigenen Mobilität sollte bei der Entscheidung für einen Rasenmäher als Testkriterium herangezogen werden. Eine 85-jährige Frau wird andere Ansprüche an einen Rasenmäher stellen als der sportliche Mitzwanziger.
    Für ältere oder zusehends weniger mobile Personen ist von einem Rasenmäher ohne Eigenantrieb grundsätzlich abzuraten.
    Auch wenn konventionelle Rasenmäher, wenn man das Fahrverhalten im Baumarkt kurz testet, sich leicht und ohne Mühe schieben lassen, wird das auf der Wiese nicht der Fall sein. Das geschnittene Gras im Fangkorb erhöht das Gesamtgewicht des Mähers und hohes und dicht gewachsenes Gras sorgt für einen zusätzlichen Widerstand. In diesen Fällen kann ein Rasenmähroboter eine echte Bereicherung sein, da er die Arbeit nahezu komplett und bei den aktuellen Modellen, wie etwa von Einhell, Honda oder Bosch, die wir untersucht haben, auch nahezu ohne aufwendige Wartungsarbeiten umsetzt. Auch der Zeitvorteil, der sich beim langjährigen Einsatz eines Mähroboters ergibt, spricht schon heute ganz klar für diese Zukunftstechnologie.

Hier sind einige Informationen über die drei gängigsten Rasenmäher Typen aus unseren Tests im Überblick. In unserem Ratgeber finden Sie dazu weitere, detailliertere Informationen.

Handgeführte Rasenmäher in unserem Test

Eco-Wheeler-410-P_1_dEin kompakter Motor sitzt ziemlich nah an der Spitze der Klinge und sorgt für einen konstanten Betrieb der rotierenden Klingen und – abhängig vom Rasenmäher Modell – zeitweise für die Versorgung der Hinterräder bei einem Eigenantrieb. Der Bediener steht hinter einem solchen Mäher und schiebt diesen entweder oder steuert den Eigenantrieb des Rasenmähers in die richtige Richtung.

Betrieben werden diese handgeführten Mäher entweder elektrisch, mittels eines Akkus, mit Benzin oder auch mit manueller Schnittkraftübertragung.

Dieser Typ von Mäher ist am besten für kleine Grundstücke mit weniger dichtem Gras und einer maximalen Höhe der Wiese von 20 cm geeignet.

Aufsitzmäher – welcher wird der Testsieger 2016?

Rasentraktor von MTDViele denken bei einem Aufsitzmäher oder Mähtraktor sofort an einen klassischen Traktor. Keine Sorge, mit diesen großen Varianten haben herkömmliche Aufsitzmäher nur wenig gemein. Es handelt sich um kleine, fahrbare Geräte, die im Sommer für das Mähen und durch einen Umrüstsatz im Winter oft zum Schneeräumen verwendet werden.

Das große Messer mit einer entsprechenden Schnittbreite sitzt unter dem Rahmen und ist für den Schnittvorgang verantwortlich. Der Bediener sitzt entweder auf der Vorder-oder Rückseite des Traktors auf einem Sitz auf der Oberseite positioniert und steuert den von 4 Rädern angetrieben Traktor mit Servolenkung. Die Bedienung erfolgt meistens unkompliziert und ohne Vorwissen, es ist für diese Maschinen auch kein Klasse B Führerschein o.Ä. notwendig.

Diese Mähgeräte sind am besten für große Ländereien, hügeligen Regionen und sehr dicht wachsenden Gras geeignet. Kapitulieren müssen sie nur vor Hindernissen und bei Engstellen, wie unsere Tests deutlich zeigen.

Mähroboter im Vergleich

Rasenmäher Testsieger GardenaDer Neuling unter den Rasenmäher Typen, aber dennoch nicht zu vergessen. Meistens in einer sehr flachen und kompakten Form gebaut mähen die Rasenroboter das Gras regelmäßig wie von Zauberhand. Entsprechende integrierte Software führt zu einem automatischen Start des Mähvorgangs und einem selbstgesteuerten Zurückfahren des Roboters in die Ladestation.

Das gemähte Gras wird in keinem Auffangbehälter gesammelt, sondern durch feine Schnitte gemulcht und während des Mähens wieder auf der Wiese ausgestreut. Damit kann man sich langwieriges Ausleeren der Fangbox und Abtransportieren des überschüssigen Grases sparen. Während Staubsaugerroboter hier auf Grund einiger technischer Probleme noch mit der Akzeptanz kämpfen setzen sich Rasenmähroboter zusehends durch. Der enorme Zeitvorteil, bei ca. 2h Mähvorgang pro Woche ergeben auf das Jahr gerechnet ca. 50 Stunden – mehr als eine Arbeitswoche -, überzeugt da viele Kunden. Bei unseren Praxistests gab es lediglich bei Engstellen, großem Gefälle, hügeligem Untergrund und sehr unebenen Rasenflächen Probleme.

Abgesehen davon konnten mehrere Mähroboter Modelle in unseren Tests glänzen.

2. Die Rasenmäher Typen aus unserem Test im Detail – Der Kaufberater

Handgeführte Rasenmäher für gewöhnliche Ansprüche

Der Klassiker, wenn es um Rasenmäher geht. Viele von uns kennen diese Modelle noch aus den Kindertagen, als der Vater Samstags mit dem Rasenmäher das Wolf Garten-Select 4000Gras gemäht hat. Dabei hat sich bei diesen Modellen mittlerweile einiges geändert. Bei unseren Rasenmäher Tests sind wir auf unterschiedlichste Modelle gestoßen.

Vorgärten und kleine bis mittelgroße Rasenflächen eignen sich ideal für einen handgeführten Rasenmäher. Diese sind mittlerweile in 3 Ausprägungen auf dem Rasenmäher Markt vertreten:

  • elektrisch betriebene Mähgeräte,
  • Benzinrasenmäher und
  • Hand- bzw. Spindelmäher.
Abhängig von Ihren Anforderungen und den persönlichen Vorlieben bei der Handhabung finden sich dabei für nahezu jede Rasenfläche und verschiedene Grashöhen und Gradtypen die passenden Geräte. Im Folgenden finden Sie kurz einen Kaufberater zu den gängigen handgeführten Mähern in diesen 3 Kategorien, wobei wir bereits etwas detailliertes auf die Mähbreite, die Höhe, die Motorleistung sowie die Preisklasse eingehen und Ihnen einige Kauftipps an die Hand geben.

Elektrische Rasenmäher

Während Benzinrasenmäher auf Grund der Lautstärke und des ökologischen Aspekts zusehends aus der Mode kommen sind die umweltschonenden Elektro-Rasenmähern bereits seit einigen Jahren „in“.

Neben dem deutlich niedrigeren Geräuschpegel beim Mähen spricht auch die Vermeidung von Abgasen und das Schonen fossiler Brennstoffe eindeutig für den Elektroantrieb. Auch das Wechseln der Zündkerze, das Nachfüllen von Benzin oder ein regelmäßiger Austausch des Luftfilters entfällt hier.

Elektrische Rasenmäher während unserer PraxistestsWährend der regelmäßigen Produktvergleiche haben sich in den letzten Jahren enorme technische Fortschritte bei den Elektromähern ergeben. In den frühen Jahren wurde diese benzinfreie Technik gerade von eingesessenen Gartenfans als Lite-Rasenmäher belächelt. Mittlerweile sind die Elektromäher sowohl vom Bedienkomfort als auch von der Schnittleistung bei einem durchschnittlichen Anforderungsprofil den benzinbetriebenen Rasenmähern nahezu ebenbürtig.

Im Bezug auf die Wartung sind Elektro- oder Akkumäher, wie etwa der Bosch Rotak, deutlich pflegeleichter als die Alternative mit Benzinantrieb. Lediglich das regelmäßige Nachschärfen der Schnittmesser oder ggf. das Ersetzen abgenutzter Klingen ist dabei zu berücksichtigen.

Die Elektromäher lassen sich wiederum grob in 2 Hauptkategorien unterteilen. Durch diese Aufschlüsselung erhalten Sie einen besseren Überblick über die Möglichkeiten und die konkreten Vorteile und Nachteile der einzelnen Varianten. Mittlerweile merken Sie vermutlich, warum wir anfangs von einem „Rasenmäher Dschungel“ gesprochen haben.

Elektro Rasenmäher mit Kabel

Die Elektro Rasenmäher mit Kabel sind die ursprüngliche Version der Rasenmäher mit Elektroantrieb. Die Stromversorgung wird dabei über ein Anschlusskabel sichergestellt, das mit einer Kabeltrommel oder einem Verlängerungskabel noch weiter verlängert werden kann. Damit lässt sich auch das Gras in einer Entfernung von 100 Meter problemlos abmähen. Im Gegensatz zu Benzin-Rasenmähern ist auch der Start in die Mähsaison intuitiv: alles, was Sie tun müssen, ist den Mäher an eine Stromquelle, i.d.R. eine Steckdose, anzuschließen und dann startet das Rasenmähen.

Die Eier-legende-Wollmilch-Sau sucht man jedoch auch bei den elektrisch angetriebenen Mähern vergebens.

So bequem die Stromversorgung auch ist, so unkomfortabel kann sich jedoch das Mähen um Hindernisse oder Vor-und-Zurück Bewegungen mit dem Mäher gestalten. Auch bei unseren Testversuchen neigten alle Kabel dazu, sich schnell zu verwickeln oder in Blättern bzw. Gartenpflanzen zu verheddern.
Damit hat der Mähspaß ein schnelles Ende.

Hier ist nicht nur der Mähkomfort, der unter diesem System deutlich leiden kann, zu bemängeln, sondern auch der Aspekt der Sicherheit. Gerade bei älteren Gebäuden, deren Stromkreise nicht FI gesichert sind, kann das unabsichtliche Durchtrennen des Stromkabels mit dem eigenen Rasenmäher verheerende gesundheitliche Folgen haben.

Während diese Modelle in der Anschaffung und beim Kaufpreis mit zu den Günstigsten zählen macht sich dieser vermeintliche Preisvorteil auch beim Komfort bemerkbar.

Bei größeren Rasenflächen oder langgezogenen Grundstücken führt der Einsatz des Verlängerungskabels nicht nur zu einem Kabelsalat, sondern steigert auch die einmaligen Kosten noch einmal.

Fazit: Für kleinere Gärten in Ordnung, wenn Sie bereit sind, beim Komfort des Rasenmähens massive Abstriche zu machen. Die Akku-Rasenmäher sind dabei für viele Kunden die deutlich sinnvollere Lösung.

Elektro Rasenmäher mit AkkuGüde Rasenmäher

Im Gegensatz zu den elektrischen Mähgeräten mit Verlängerungskabel konnten die Rasenmäher mit Akku bei unseren Tests durchaus überzeugen. Diese Modelle sind ideal für alle, die auf den Ärger mit dem Stromkabel verzichten möchten und dennoch in den Genuß der Vorteile kommen wollen, die ein Elektromäher mit sich bringt. Sie haben nahezu die gleiche Mobilität eines Benzinrasenmähers ohne die Lärmentwicklung und damit ohne Kopfschmerzen – beim Bediener und bei den Nachbarn.

Dank des Technologiefortschritts ermöglichen die Lithium-Ionen-Akkumulatoren einen Mähvorgang von ca. 1 Stunde bei voller Ladung.
Diese Zeitspanne ist von Modell zu Modell unterschiedlich und hängt insbesondere mit der Kapazität des Akkus und der erbrachten Motorleistung zusammen. Auf einer vollen Ladung können Sie bis zu 1 Stunde mähen Zeit, aber es in der Regel abhängig von der Größe der Batterie.

Wenn Sie sich einen Kauf eines Akku-Rasenmähers überlegen dann sollten Sie im ersten Schritt auf die Batterie achten. Halten Sie sich hier lieber an unsere unabhängigen Vergleiche als an die Werbeaussagen der Hersteller, die unter Optimalbedingungen erzielt wurden und oft keine optimalen Vergleichswerte darstellen. Bei der Batterie entscheidet die Kapazität nicht nur dadrüber, wie lange Sie mit dem Mäher arbeiten können. Indirekt wird dadurch auch das Drehmoment bzw. die Nennausgangsleistung des Rasenmähers beeinflusst.

Je größer der Akku Ausgang desto höher das Drehmoment, das der Motor erzeugt.
Ein weiterer kaufrelevanter Aspekt bei der Wahl des passenden Akkus ist die Ladezeit. Während manche Hersteller bereits relativ kurze Ladezyklen anbieten sind gerade bei älteren Produkten und Auslaufmodellen die Ladezeiten oft noch unangenehm hoch. Damit das Rasenmähen nicht auf 2-mal, 3-mal oder noch öfter aufgeteilt werden muss ist deshalb neben einer kurzen Akku-Ladezeit auch der Einsatz eines Ersatzakkus sehr zu empfehlen.

Ähnlich wie bei den getesteten Benzinrasenmähern haben einige Akku-Elektro-Rasenmäher einen variabel zuschaltbaren Selbstantrieb. Sie können also das gerät entweder mit der eigenen Kraft antreiben oder auf den manuellen Antrieb der selbstfahrenden Maschine zurückgreifen.

Gerade bei langen, geraden Rasenstücken ist ein Selbstantrieb eine bessere Wahl, da Sie während des Mähens kräftemäßig massiv entlastet werden.
Rasenfläche gemäht

Bei verwinkelten Gartenabschnitten oder Engstellen raten wir zu einer manuellen Steuerung, da das Manövrieren des Rasenmähers damit oft sicherer von statten geht. Der Nachteil an der Nutzung des Eigenantriebs liegt in der weiteren Verminderung der Laufzeit, da die integrierte Batterie zusätzlich in Anspruch genommen wird.

Aktuelle Elektroraasenmäher verfügen auch über eine sog. Mulchen-Funktion. Dabei wird das Schnittgut so fein gehackt, dass es unmittelbar nach dem Mähen auf dem Rasen verbleiben kann.

Es wirkt als natürlicher, organischer Dünger und stärkt die Gesundheit und das Wachstum Ihres Rasens – natürlich, kostenlos und ohne zusätzliche Mühe. Gleichzeitig entfallen die zeitraubenden Ausleervorgänge.

Fazit: Wenn Sie auf einen Elektromäher Wert legen, dann sind Sie mit einem Akku-Rasenmäher vermutlich optimal bedient. Unkompliziertes, schnurloses Mähen in Verbindung mit einem ökologischen Antrieb, der die Vorteile des schnurgebundenen Rasenmähers mit den Vorteilen eines Benzinmähers vereint. Lediglich die durch eine Akkuladung begrenzte Zeit ist ein kleiner Wermutstropfen, den ein zusätzlicher Akku schnell wettmachen kann.

Benzinbetriebene Rasenmäher

Der Benzinmäher aus dem Hause Rotenbach sorgt mit 6PS dafür, dass kein Grashalm mehr stehen bleibtDer Klassiker unter den Rasenmähern und durch den Benzinmotor leistungsmäßig kaum zu schlagen. Durch das Eigengewicht, das im Regelfall deutlich höher ist als bei einem Elektrorasenmäher, werden hier nahezu alle getesteten Modelle mit einem Eigenantrieb angeboten. Während ein mit eigener Kraft angetriebener Benzinmäher oft zu großer körperlicher Anstrengung  führt – gerade bei längeren zu mähenden Flächen oder bei Wendemanövern und Kurven – ermöglicht ein Selbstantrieb ein bequemes Mäherlebnis.

Das macht sich bspw. beim Betrieb auf einem Hügel oder entlang einem unebenen Untergrund bemerkbar. Bei einem Selbstantrieb merken Sie von alledem kaum etwas. Spielend leicht setzt sich der Mäher in Bewegung und fährt mit ca. 3,5 km/h, also einer typischen Gehgeschwindigkeit, wobei Sie diese auch nach Belieben weiter nach unten regeln können. Problematisch wird es bei der Verbindung von Selbstantrieb und größeren Unebenheiten im Boden.

Sollte der Rasenmäher hier stecken bleiben drehen die motorisierten Reifen durch und können sich weiter in den Untergrund eingraben. Für den Benutzer im Regelfall ungefährlich kann hier der Rasen jedoch erheblich leiden.

Bei einer überschaubaren Grundstücksfläche kann ein mit Muskelkraft betriebener Mäher noch ausreichen, bei etwas größeren Gärten sparen Sie sich die Knochenarbeit sinniger Weise mit dem Eigenantrieb.

Um den Benzinrasenmäher zu starten wird mit einer Armbewegung das Starterkabel gezogen und der Rasenmäher damit manuell gestartet. Diese Technologie kam u.a. auch bei den ersten Automobilen zum Einsatz. Die Rasenmäher aus unserem Test lassen sich heute auch problemlos mit relativ geringem Kraftaufwand starten. Wenn Sie dabei Wert auf ein komfortableres Anlassen legen können Sie sich auch für einen elektrischen Anlasser mit einer schlüsselfertigen Zündung oder einem Starterknopf entscheiden. Diese Varianten sind zwar teurer, aber viel benutzerfreundlicher.

Die Fangbox während der Erprobung Auch die Art der Weiterverarbeitung des Schnittguts spielt für die Wahl des passenden Benzinrasenmähers eine entscheidende Rolle. Wollen Sie das abgeschnittene Grüngut auf dem Kompost weiter verwenden oder möchten Sie das Gras gemulcht wieder auf den Rasen aufbringen? Legen Sie Wert auf einen Fangkorb oder fahren Sie lieber mit einem Seitenauswurf und lassen das Schnittgut auf dem Rasen?

Wenn Sie diese Fragen nur mit „sowohl, als auch“ beantworten können eignet sich für Sie ein Mäher, der sowohl einen Seitenauswurf, als auch eine Fangbox und die Mulchfunktion bietet.

Bei diesen 3 in 1 Geräten hat man die größte Flexibilität und kann zwischen dem Abtransport des Grünguts und dem Mulchen beispielsweise im Wochentakt variieren.

Die Schnittbreite für Benzinmäher variiert meistens zwischen 18 bis 32 Zoll. Auch eine Höhenverstellung ist heute nicht mehr wie früher für jedes Rad einzeln mühsam einzustellen, sondern lässt sich über ein Schnitthöhen-Verstellungssystem oft mit einem Griff, der meistens direkt in der Nähe des Motor bzw. der Messer angebracht ist, umstellen. Damit können Sie auf unterschiedliche Grashöhen binnen kürzester Zeit reagieren und die Schnitthöhe des Mähers an die notwendigen Gegebenheiten anpassen.

Ansonsten ist bei den 2-Takt Motoren auf die regelmäßige Zufuhr des Benzins (auch E10 geeignet) und – noch wichtiger – des Motoröls zu achten.

Handmäher und Spindelmäher

Der Garant für perfekt geschnittenes Gras: der AL-KO Handmäher lässt nostalgisches Rasenmähen wieder auflebenSpindelmäher oder Handmäher sind für die meisten ein Rückschritt in der Technologie. Und trotzdem: Handmäher erfreuen sich gerade heute eines regelrechten Booms. Zu ihren Fans zählen umweltbewusste Personen, die die Bedeutung der Einsparung von Ressourcen verstanden haben, die die Lärmbelastung auf das Minimum senken möchten und die Wert auf einen traditionellen Mähvorgang legen.

Aber auch echte Rasenliebhaber schwören auf Spindelmäher, da hier der Schnitt feiner, exakter und schonender ist als bei den Mähapparaten.
Darüber hinaus lässt sich auch eine sehr niedrige Schnitthöhe realisieren, wie sie z.B. bei Golfplätzen zum Einsatz kommt. Vom Aufbau ähneln die Handmäher scherenförmig aufgebrachten Klingen, die um eine Achse rotieren. Gardena Rasenmäher eignen sich gut zum Schneiden von Rasenkanten (Darstellung zeigt Sichelmäher)Mit vielen Klingen schneiden Sie sich mit Leichtigkeit durch Gras. Einzig herumliegende Äste oder Zweige von den (Obst-)Bäumen können beim Mähen Probleme verursachen.

Gewöhnlich Spindelmäher verwenden eine Konfiguration von 4 bis 7 Klingen auf einmal, wobei es auch hier die unterschiedlichsten Ausprägungen und Varianten gibt. Es hängt alles davon ab, welche Art von Unkraut oder Gras Sie mähen möchten.

Für St. Augustine oder Bermuda-Gras, oder in anderen Worten das schwere Gras, entscheiden sich für einen 7 Messer Mäher. Auf der anderen Seite, mit Kentucky oder Schwingel, oder in anderen Worten dünneres Gras, ist ein konventioneller 5 Messer Mäher einfach perfekt.

Die Mähvorrichtung bei einem Spindelmäher lieferte bei unseren Vergleichstests beste Ergebnisse in Sachen SchnittqualitätDie Schnittbreite variiert in der Regel zwischen 14 und 20 Zoll für einen Spindelmäher. Anders als bei konventionellen Rasenmähern sollten Sie bei einem Spindelmäher nicht nach dem Credo „breiter ist besser“ verfahren. Denn eine größere Schnittbreite führt zu einer größeren Schnittfläche, die Sie erfassen, was zu einer deutlich steigenden Beanspruchung führt.

Bei unseren Tests hat sich gezeigt, dass eine geringere Schnittbreite bei Spindelmähern in Sachen Effizienz lohnender ist als eine höhere Schnittbreite. Denn die Zeit, die Sie mit einem Spindelmäher mit einer moderaten Schnittbreite durch das Schneiden mehrerer Bahnen verlieren, holen Sie durch die schnellere Betriebsgeschwindigkeit wieder problemlos heraus.

Fazit: Ein Handmäher hat seit einigen Jahren das Klischee des nostalgischen Mähgeräts schon längst hinter sich gelassen und ist gerade bei Rasenbegeisterten ein fester Bestandteil der Rasenpflege. Führende Hersteller wie Wolf Garten können dabei mit Modellen mit exzellenter Leistung punkten. Bei der Wahl der passenden Schnittbreite hängt es letztlich davon ab, wie leicht Sie mit dem Handmäher zurecht kommen.

 

Aufsitztraktor: für große RasenflächenBequemer Sitz des Scooter Pro Rasentraktors

Für die meisten Leute steht der Mähtraktor für den unschlagbaren Komfort, er ist der Porsche unter den Rasenmähern. Denn das stundenlange Schieben, Ziehen und Schleppen des Rasenmähers an heißen Sommertagen wird für immer mehr Männer unattraktiver. Gerade bei ausladenden Grundstücken und großen Rasenflächen artet das Mähen mit einem herkömmlichen Rasenmäher auch schnell in ein Ewigkeitswerk aus.

In diesem Fall ist einer unserer getesteten Aufsitzmäher eindeutig die bessere Partie.

Bei kleinen Grundstücken raten wir ausgehend von den Erfahrungen in den Produkttests eindeutig von einem Mähtraktor ab. Hier spricht nicht nur die große einmalige Investition dagegen, auch die geringe Laufzeit und eine fehlende Manövrierfähigkeit kann bei kleinen Gärten eher problematisch als vorteilhaft sein.

Um den für Ihren Garten passenden Aufsitzmäher zu finden stellen Sie sich folgende 2 Fragen:

  • Ist Ihnen die Wendigkeit wirklich wichtig oder haben Sie viele Hindernisse in Ihrem Garten?
  • Welche Schnittbreite und Reichweite benötigen Sie für Ihr Grundstück?

Abhängig von der Größe Ihrer Rasenfläche macht ein Multi-Speed-System Sinn. Gleiches gilt, wenn Sie Hindernisse herumstehen haben oder einige Gartenobjekte eine freie Fahrt versperren. Dann müssen Sie in der Lage sein, die Geschwindigkeit entsprechend zu verändern. So können Sie besser um Hindernisse herum mähen.

Während die meisten Leute einen Aufsitzmäher wegen der Verringerung der Belastung beim Mähen wählen, realisieren viele erst später das immense Potential, das in diesen kleinen Traktoren steckt. Hier sind ein paar Zusatzfunktionen, die Ihnen Ihr Rasenmähtraktor bieten kann:MTD Balkenmäher im Wintereinsatz

  • Belüfter: Lassen Sie Ihren Rasen während des Mähens auch gleichzeitig belüften oder als Vertikutierer auch vertikutieren
  • Schneefräsen Aufsatz: dieser wird Ihnen dabei helfen, die Einfahrt im Winter frei von Schnee und Eis zu halten
  • Kehrfunktion: damit lässt sich der Rasen frei von Schmutz, Schnittgut und Laub halten

Fazit: Der Aufsitzmäher ist die richtige Wahl für größere Grundstücke ab 1.000 qm. Achten Sie idealer Weise schon beim Anlegen und bei der Gestaltung des Gartens auf ausreichende Abstände zwischen den Blumenbeeten und breite Wege, so dass dem Mähen nichts mehr im Wege steht. Durch die zahlreichen Zusatzfunktionen wird der Rasentraktor schnell zum Multitalent im Garten, was die anfängliche Investition und den Kaufpreis durch eine ganzjährige Nutzung als Rasenmäher im Sommer und als Schneefräse im Winter wieder relativiert.

3. Die Übersichtstabelle über die entsprechenden Modelle

Damit Sie mit diesen Fragen nicht im Regen stehen haben wir in unserer Rasenmäher Test-Tabelle die Ergebnisse unserer Testberichte übersichtlich und verständlich aufbereitet. Ob Akkumäher oder Mähtraktor: wir haben die beliebtesten Modelle von renommierten Herstellern und Marken für Sie auf den Prüfstand gestellt und einem unabhängigen Vergleich unterzogen.

In unserer Übersichtstabelle finden Sie neben den wichtigsten technischen Funktionen und Bedienmerkmalen auch Faktoren wie etwa den Preis und Versandkosten.

Welche Rasenmäher-Varianten haben wir in unseren Testberichten getestet?großfläche Rasenareal

In unseren Tests  und den übersichtlichen Vergleichstabellen setzen wir uns mit allen 6 Rasenmähertypen auseinander:

Die grundlegende Zielsetzung eines jeden Mähapparats ist es, mit Hilfe einer Schneidevorrichtung das gewachsene Gras im Garten oder auf der Wiese abzuschneiden. Durch rotierende Schnittmesser wird zum Beispiel beim Benzinrasenmäher ein möglichst exaktes Schnittergebnis erzielt. Im Gegensatz dazu kommt zum Beispiel beim Handrasenmäher eine feststehende Mähvorrichtung zum Einsatz, die durch die manuelle Bewegung des Menschen angetrieben wird.

In unserem Rasenmäher Vergleich finden Sie die für Ihre Ansprüche passenden Rasenmäher und Gartengeräte!

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