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5 typische Fehler beim Rasenmähen

5 typische Fehler beim Rasenmähen

mähroboter von gardena im einsatz auf einer perfekt grünen und gepflegten rasenflächeWer seinen Rasen nicht optimal pflegt, muss mitansehen, dass er braun wird, sich Lücken bilden und sich das Unkraut auf der ehemals schönen Fläche verteilt. Dieses Problem kennt nahezu jeder Gartenfreund. Dabei wird oft vermutet, dass es an falschen Grassamen, zu geringen Lichtverhältnissen oder an der Überbeanspruchung liegt. Dabei liegt der wirkliche Grund oft einfach am falschen Rasenmähen.

Es gibt viele Fehler, die für einen ungepflegt wirkenden Rasen verantwortlich sind. Dabei wird der Rasen fatalerweise auch gemäht, wenn das Gras feucht ist. Es gibt fünf Fehler, die man beim Rasenmähen unbedingt vermeiden sollte. 

Rasen nicht zu kurz mähen

Der ideale Zeitpunkt für das erste Rasenmähen im neuen Jahr liegt im April, weil die Halme in diesem Monat noch hoch genug sind. Danach sollte man den Rasen in regelmäßigen Abständen mähen (z.B. mit unserem Akku Rasenmäher Vergleichssieger), weil dies das Wachstum anregt und Unkrautbildung vermeidet. Es empfiehlt sich auch den Rasen nicht zu kurz abzumähen, wenn man nach einem Urlaub nach Hause zurück kehrt, weil das Gras dann länger als gewöhnlich ist.

 

Rasenfläche regelmäßig düngen

Nicht nur das richtige Rasenmähen ist wichtig, auch die richtige Düngung ist für einen schönen Rasen mitverantwortlich. Jedes Mal, wenn der Rasen gemäht wurde, werden ihm wichtige Nährstoffe entzogen. Daher sollte er 6 bis 8 Wochen nach dem ersten Mähen etwas Dünger zuführen. Weitere Düngungen sollten dann jeweils im Sommer und im Herbst stattfinden. Wird der Rasen nicht gedüngt, erhält die Rasenfläche Lücken und sind nicht mehr gesund aus. Das Gras stirbt weiter ab, weil sich auch Unkraut und Moos auf dem Rasen breit macht.

Man sollte jedoch auch darauf achten, dass der Rasen richtig gedüngt wird. Viele Hobbygärtner verteilen den Dünger mit der Hand, was jedoch ein großer Fehler ist, denn der Dünger verteilt sich nur ungleichmäßig auf dem Rasen. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, sollte ein Düngewagen genutzt werden, der in vielen Baumärkten zu günstigen Preisen erhältlich ist.

 

Richtig bewässern

Wer einen schönen Rasen dauerhaft erhalten möchte, muss auch auf die richtige Bewässerung achten. Der Rasen sollte niemals während der prallen Mittagssonne gewässert werden, da die Wassertropfen reflektierend sind und die Wirkung eines Brennglases erzeugen. Das Ergebnis sind verbrannte Halme. Zwar sollte der Rasen immer regelmäßig bewässert werden, im Frühling alle zwei Tage und im Sommer jeden Tag. An besonders heißen Tagen sollte das Bewässern jedoch auf den frühen Morgen oder den Abend verschoben werden.

Allerdings darf der Rasen auch nicht überwässert werden, da zu viel Wasser als Magnet für Schnecken dient. Der Rasen kann sich zwar nur gut entwickeln, wenn er genügend Wasser erhält, da es die Nährstoffe aus dem Boden löst und zu den Wurzeln leitet. Bekommt der Rasen zu wenig Wasser, kann es nicht tief genug in die Erde eindringen und die Wurzeln nicht ausreichend versorgen. Aber auch zu viel des Guten schadet, weil ein durchtränkter Boden Schnecken magnetisch anzieht. Außerdem wird so auch der ideale Nährboden für Moos geschaffen. Das korrekte Bewässern nimmt etwa zwei Stunden Zeit in Anspruch.

 

Volle Konzentration beim letzten Mähen

Damit der Rasen den kommenden Winter übersteht, müssen ein paar Arbeiten verrichtet werden, die wiederum Zeit beanspruchen. In etwa zwei bis drei Wochen ist der Rasen dann für den Winter gewappnet. Zu diesen Arbeiten gehört unbedingt das letzte Rasenmähen im Jahr. Der beste Zeitpunkt hierfür ist Mitte Oktober, da es meistens noch sehr mild draußen ist. Damit die Freude am gepflegten Rasen auch im nächsten Jahr besteht, sollte beim letzten Mähen auf vieles geachtet werden, was während der warmen Jahreszeit nicht besonders wichtig war. Unterlässt man diese Pflege, wird der Rasen womöglich Schaden nehmen und kann unter Pilzbefall leiden.

Damit es gar nicht erst zu einem solchen Befall kommt, darf der Rasen in der Winterzeit nicht zu lang sein. Daher empfiehlt sich das letzte Mähen, wie bereits erwähnt, auf Mitte Oktober zu verlagern. Wer den Rasen bereits im August oder September das letzte Mal mäht, riskiert zu lange Halme, die sich unter die Schneedecke legen, wodurch Pilze aber auch andere Erreger optimale Bedingungen vorfinden.

 

Rasenschnitt entweder Mulchen oder Entfernen

testsieger AL-KO hilft dabei, häufige fehler beim rasenmähen zu vermeidenGleiches passiert, wenn nach dem letzten Rasenmähen der Rasenschnitt auf der Fläche verbleibt. Dies kann bereits im Hochsommer zu vielen Problemen führen und ist auch in der kälteren Jahreszeit nicht richtig. Denn sonst bilden sich bis zum Frühling hässliche, braune und kahle Stellen in der Rasenfläche. Daher sollten der Rasenschnitt entfernt werden. Dies gelingt beispielsweise mit einem Rechen mühelos. Falls sich nach dem letzten Mähen Blätter und herab gefallenes Obst auf dem Rasen befindet, sollte beides ebenfalls entfernt werden, da auch sie großen Schaden unter einer Schneedecke anrichten können.

Der Rasen sollte vor dem Winter auch noch mal die Gabe von Spezialdünger erhalten, damit er in den kalten Monaten geschützt ist. Hierfür sollte jedoch kein Sommerdünger verwendet werden, der für ein nochmaliges Wachstum sorgen würde. Besser ist die Verwendung von speziellem Herbstrasendünger. Dieser ist in Baumärkten oder Gartenzentren erhältlich und versorgt den Rasen mit Kalium. Dies verbessert die Abwehrkraft und stärkt zusätzlich das Gewebe. Kahle Stellen im Rasen können vor dem Winter neu eingesät werden. Wenn die Aussaat im Oktober durchgeführt wurde, erstrahlt der Rasen im nächsten Jahr wieder in lückenloser Pracht, wenn alle Tipps richtig umgesetzt wurden.

Als Zusammenfassung gilt also, dass der Rasen im neuen Jahr niemals zu früh gemäht werden sollte. Der optimale Zeitpunkt hierfür ist der April. Der Rasen sollte häufig, aber niemals zu kurz gemäht werden. Kürzer als 4 Zentimeter sollte er nicht sein, besonders dann nicht, wenn er über einen längeren Zeitraum nicht gemäht wurde. Die ideale Länge beträgt 6 bis 7 Zentimeter. Die Messer des Rasenmähers sollten immer scharf sein.

Ebenfalls wichtig ist darüber hinaus, dass der gesamte Rasenschnitt entfernt wird, um dem Rasen das Atmen zu ermöglichen. Auch das Versorgen mit Nährstoffen ist wichtig, der Rasen sollte daher bis zu dreimal jährlich gedüngt werden. Der Dünger muss gleichmäßig auf dem Rasen verteilt werden. Kahle Stellen dürfen nachgesät werden. Die regelmäßige Bewässerung darf ebenfalls nicht vergessen werden. Vor dem Sommer reicht es, wenn der Rasen alle zwei Tage bewässert wird, im Sommer darf er täglich gewässert werden, darf jedoch nicht zu feucht werden und sollte auch nicht in der prallen Mittagshitze gewässert werden. Die Bewässerung empfiehlt sich daher morgens oder abends. Werden alle Tipps eingehalten, kann sich jeder Gartenbesitzer auch im neuen Jahr über seinen dichten, gesunden und grünen Rasen freuen.

Quellen:

http://www.t-online.de/lifestyle/heim-und-garten/id_41755782/rasenmaehen-die-haeufigsten-fehler-beim-rasenmaehen.html

www.zuhause.de/fehler-beim-rasenmaehen-vermeiden-tipps/id_54726576/index

http://heimwerker.topnews.de/1053-garten-haeufige-fehler-beim-rasenmaehen-im-herbst-vermeiden

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