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Benzin- vs. Elektrorasenmäher

Benzin- vs. Elektrorasenmäher

Wer sich für den Kauf eines Rasenmähers entscheidet, steht vor der Auswahl zwischen dem Elektrorasenmäher oder dem Benzinrasenmäher. Beide Geräte haben ihren Vor- und Nachteile und können einander gegenübergestellt nach Einsatz und Rasenfläche für den Kauf ausgewählt werden.

07-4-einhell-benzin-rasenmaeher-gc-pm-46-2-s-hwDie Unterschiede liegen nicht nur alleine im Antrieb. Während der Elektrorasenmäher durch ein Stromkabel in Gang gesetzt wird, läuft der Benzinrasenmäher durch einen Zwei- oder Viertaktmotor. Letzteres macht sich besonders bei sehr großen Rasenflächen bezahlt, zumal der Rasenmäher unabhängig von einem Stromnetz arbeitet, während der Elektrorasenmäher dieses benötigt. Der Einsatz des Benzinrasenmähers erfolgt ohne zusätzliches Kabel, während beim Elektrorasenmäher immer auf dieses geachtet werden muss, auch darum, weil es leicht passieren kann, dass das Kabel beschädigt wird.

Die weiteren Vorteile eines Benzinrasenmähers liegen in der Leistungsstärke und über den an den meisten Geräten vorhandenen Radantrieb. Ein Benzinrasenmäher arbeitet effektiver, schafft auch sehr hohes Gras, während der Benutzer keinen allzu großen Kraftaufwand benötigt.

sabo elektromäherBei einem Elektrorasenmäher kann der Nutzer schnell an seine Grenzen kommen. Sind die Grashalme so hoch, muss der Elektrorasenmäher immer wieder vor- und zurückgezogen werden, die Strecke muss noch einmal bearbeitet werden, was wesentlich anstrengender ist als wenn das Mähen mit einem Schub erledigt wird, was mit dem Benzinrasenmäher kein Problem ist. Das liegt natürlich am leistungsstärkeren Motor, wobei dann auch das Mähen an unebenen Flächen möglich ist.

Benzinrasenmäher verfügen über einen Radantrieb, durch den das Gerät nicht mehr aus eigener Kraft heraus angeschoben werden muss. Der Rasenmäher arbeitet durch den Radantrieb und Motor selbstständig, was sich auch bei größeren und aufwendig gearbeiteten Geräten rentiert. Dazu verfügen Benzinrasenmäher meistens über einen größeren Auffangkorb, was eine weitere Arbeitserleichterung bedeutet.

Je kleiner der Auffangkorb, je häufiger muss er geleert werden, was den Prozess des Mähens stark unterbricht. Dazu ist der Kraftaufwand durch das Entleeren und häufigere Hin- und Herlaufen höher.

Nachteilig an einem Benzinrasenmäher ist der Kraftstoff im Verbrauch und im Ausstoß der Schadstoffe. Es gibt spezielles Gerätebenzin, das schadstoffärmer als normales Benzin ist, dabei allerdings auch teurer im Einkauf.

Dazu läuft der Benzinrasenmäher ohne den Treibstoff nicht, so dass hier immer Nachschub erforderlich ist, wohingegen ein Elektrorasenmäher in jedem Haushalt angeschlossen werden kann, da sowohl im Innen- als auch Außenbereich eine Stromquelle zur Verfügung steht.

Gegenüber dem Elektrorasenmäher, der häufig als Gerät sehr leise ist, ist der Benzinrasenmäher lärmend, was natürlich auch am Motor liegt. Der Krach kann schnell zur einer Lärmbelästigung in der näheren Umgebung führen und störend auf die Nachbarschaft wirken. Besonders in großbesiedelten Gebieten kann das Rasenmäher dann zum Problem werden.

Benzinrasenmäher sind häufig sehr große Geräte, so muss für den Rasenmäher eine geeignete Unterstellfläche oder ein Aufbewahrungsort vorhanden sein. Auch benötigen Benzinrasenmäher häufiger eine Reparatur und müssen gewartet werden. Dazu muss der Ölstand überprüft, das Öl gewechselt, der Luftfilter gesäubert werden.

Dem gegenüber steht der Elektrorasenmäher als leichteres und einfacher zu handhabendes Gerät. Vorteile des Elektrorasenmähers sind u. a. die Lautstärke, so dass diese Geräte auch in Wohngegenden weniger belästigend sind.

Größe und Gewicht des Elektrorasenmähers sind geringer als beim Benzinrasenmäher. Das liegt daran, dass der gesamte Motor von leichterer Bauweise ist, meistens aus Plastik gefertigt wurde, während der des Benzinrasenmähers aus Metall besteht, das für sich schon mehr wiegt.

Elektrorasenmäher Rotak von BoschEin Elektrorasenmäher kann dementsprechend auch einfacher bedient und gewendet werden. Auch die Wartung und Pflege sind bei einem Elektrorasenmäher etwas einfacher, denn zur Pflege gehört nicht nur die Säuberung der Messer, der Austausch der Verschleißteile, die Reinigung der Belüftung und des Motors, ein Rasenmäher muss auch ausreichend auf den Winter vorbereitet werden. Der Aufwand beim Elektrorasenmäher ist geringer, da z B. Öl nicht gewechselt werden muss.

Vorteilhaft gegenüber dem Benzinrasenmäher ist beim Elektrorasenmäher auch der feinere Schnitt. Grasflächen können sauberer und gleichmäßiger gemäht werden. Das wiederum ermöglicht einen dichteren Rasen, der so auch optisch besser aussieht.

Die Nachteile liegen auf der Hand. Ein Elektrorasenmäher benötigt Strom und das dazugehörige Kabel liegt häufig im Weg. Das kann das Schneiden des Grases einschränken, zu Beschädigungen des Kabels führen und bestimmt dazu immer die Notwendigkeit, zusätzlich auf das Stromkabel achten zu müssen.

Bei kleineren Rasenflächen ist die Benutzung etwas einfacher zu überschauen, bei größeren Flächen kann die Kontrolle des hinterhergezogenen Kabels schon lästig werden.

Benzinrasenmäher 5484 von HechtAuch der Stromanschluss kann sich als schwierig herausstellen, wenn z. B. die Steckdose zu weit weg ist. Dann ist der Kauf eines Verlängerungskabels notwendig, damit die Reichweite allgemein vergrößert wird.

Ebenfalls ein Problem können Regen, Feuchtigkeit und Kälte sein. Nasses Gras kann mit einem Elektrorasenmäher nicht gemäht werden, da das Gerät hier an seine Grenzen stößt. Ähnlich schwierig sind unebene oder mit zu hohem Gras bewachsene Flächen.

Beim Kauf des geeigneten Rasenmähers sollte also auf die Details geachtet werden.

Für kleinere Rasenflächen ist der Elektrorasenmäher hervorragend geeignet, ebenfalls in größeren Wohnsiedlungen, bei großen Rasenflächen oder einem Garten ist der Einsatz des Benzinrasenmähers sinnvoll, da hier das Mähen unabhängig vom Stromnetz stattfindet.

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