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Die Vor- und Nachteile eines Rasenroboters

Die Vor- und Nachteile eines Rasenroboters

Der Rasenroboter ist längst kein Zukunftstraum mehr. Das erste Modell kam 1995 auf den Markt, wobei es sich noch um ein kleineres Gerät handelte, das selbstständig eine Rasenfläche mähen konnte.

Das freut natürlich gerade die etwas bequemeren Menschen oder Personen, die viel arbeiten und weniger Zeit in den eigenen Garten investieren wollen.

Ein Rasenroboter arbeitet mit einem Elektromotor, der seine Energie über eine Ladestation und einen Akku gewinnt. Die Ladestation ist über Funk mit dem Roboter verbunden und sorgt auch dafür, dass die Arbeit bei der Rückkehr selbstständig beendet wird.

Mähroboter Gardena 4071-20 R40 PincodeDer Rasenroboter bedarf nur einiger Einstellungen und muss nicht selbst bedient werden. Das bedeutet, während der Rasenroboter zum Einsatz kommt, ist die Anwesenheit des Nutzers nicht notwendig. Der Rasenroboter mäht das Gras und düngt den Rasen dabei gleichzeitig, da die geschnittene Menge als Mulch liegen bleiben kann und wichtige Nährstoffe liefert. Das vereint natürlich zwei wichtige Faktoren für einen grünen und gesunden Rasen.

Während der Rasenroboter arbeitet, bewegen sich das Modell kreuz und quer, gelenkt durch Hindernisse. Sobald eines auftritt, ändert der Rasenroboter seine Richtung, was wiederum durch Erkennung oder ein Begrenzungsdraht möglich ist. Letzteres ermöglicht eine Verbindung zur Ladestation, so dass der Akku selbstständig aufgeladen wird. Auch das ist über die Funktechnik geregelt.

Das Begrenzungs- oder Führungsdraht muss für den Einsatz dann unterhalb der Grasfläche verlegt werden. Das bringt vor dem Einsatz etwas mehr Aufwand mit. Durch das Führungsdraht wird der Rasenroboter dann über die Fläche gelenkt.

Ein Rasenroboter schneidet das Gras sehr kurz und häckselt es gleichzeitig klein. Daraus bildet sich Mulch, wodurch die Fläche dann den notwendigen Dünger erhält, der natürlich ausgestreut liegt. Der Roboter arbeitet meistens vollautomatisch und beendet den Mähvorgang entweder bei der Rückkehr zur Ladestation oder wenn der Akku sich entleert hat.

Der Rasenroboter bringt neben der reinen Arbeitserleichterung und dem bequemen Einsatz natürlich auch andere Vorteile mit sich. Er ist von sehr leichtem Gewicht und kann gut transportiert und entsprechend platziert werden, um dann die Arbeit zu beginnen. Dazu ist er mit etwa 50 Dezibel sehr leise und stört auch beim Mähen die Umgebung nicht.

Gardena Rasenmäher in der LadestationDer Verbrauch des Rasenroboters ist gegenüber anderen Geräten auch sehr gering. Von Vorteil ist auch ein eingebauter Regensensor, der dafür sorgt, dass das Gerät seine Arbeit unterbricht, da die Teile im Rasenroboter natürlich empfindlich sind und Nässe kaum vertragen.

Im Grund kann ein Rasenroboter auf großen und kleinen Flächen eingesetzt werden, sogar täglich zum Einsatz kommen, da der Stromverbrauch sehr niedrig ist.

Allerdings sollte die Grasfläche relativ eben sein. Starke Gefälle oder viele Hindernisse erschweren den Mähvorgang erheblich, da die Arbeit nicht nur ständig unterbrochen wird, sondern der Rasenroboter auch ganz ausfallen kann. Das kann schon bei kleineren Steinen, Fallobst oder Tannenzapfen der Fall sein, die dann zu einem unüberwindlichen Hindernis geraten und das Gerät stoppen. Auch die Rasenkante kann zum Problem werden und sollte für die Einsatz eines Rasenroboters zusätzlich durch Steine abgegrenzt werden, die das Gerät dann erkennt. Ansonsten müssen die Außenflächen dann zusätzlich mit einem Rasentrimmer nachbearbeitet werden, was dann doch etwas Arbeitsaufwand erfordert.

Der saubere Mähvorgang hängt beim Rasenmäher vom Führungs- und Begrenzungsdraht ab. Es muss also sehr sorgfältig unter der Grasnarbe verlegt werden, am besten durch einen Fachmann.

Rasenroboter im EinsatzDie Pflege ist sehr einfach, dagegen sind die Geräte natürlich im Anschaffungspreis etwas teurer als andere Rasenmäher. Mit dem Preis verbunden unterscheiden sich die Modelle in ihrer Leistung.

Einige sind dann im selbstständigen Einsatz nicht ganz so zuverlässig, stoppen z. B. bei Hindernissen nicht oder lassen die Messer weiterlaufen, die dann zerbrechen oder anderweitig beschädigt werden.

Der Einsatz eines Rasenroboters erfordert zudem auch, dass während der Zeit keine Kinder im Garten spielen, um Verletzungsgefahren zu vermeiden.

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