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Die Vor- und Nachteile eines Rasentraktors

Die Vor- und Nachteile eines Rasentraktors

Ein Rasentraktor lohnt vor allen Dingen, wenn die Rasenfläche etwas größer ist. Ab einer Fläche von 500 Quadratmetern kann der Einsatz des Rasentraktors den Mähvorgang stark erleichtern, spart Zeit und arbeitet sauber und schnell.

Der Rasentraktor ist ein vierrädrig angetriebenes Gerät mit einer hochwertigen Ausstattung, zu der auch ein großer Fangkorb, ein Mulchkit, der das Gras zerkleinert und in Dünger umwandelt, gleichzeitig auf dem Rasen verteilt, ein Seitenauswurf für das gemähte Gras und eine Heckfräse, um Beete zu bearbeiten, gehören. Einige Rasentraktoren können sogar als Schneeräumfahrzeuge umfunktioniert werden, wenn sie über ein Schneeschild verfügen.

MTD LN200 kleinDie Reifen sind Geländereifen, so dass ein Rasenmäher auch bei unebenen oder sehr schlammigen Flächen genügend Halt findet. Der Antrieb kann ein Hinter- oder Allradantrieb sein. Dazu verfügt der Rasentraktor über ein Steuer und einen Sitz, was gegenüber der Nutzung anderer Geräte natürlich ein Vorteil durch die Bequemlichkeit beim Rasenmähen hat.

Der Rasentraktor bleibt ein Nutzungsfahrzeug, das auch über Lampen verfügt, so dass beim Rasenmähen der Boden beleuchtet werden kann, was dann sogar einen Einsatz bei Nacht möglich macht. Die Lampen sind optimal, wenn es um schlechtere Lichtverhältnisse geht.

Vorteilhaft ist natürlich auch die Leistungsstärke des Rasentraktors. Ein kräftiger Motor mit einer Energie zwischen 2 bis 5 PS und besonders scharfe Klingen machen das Mähen von schwierigen Rasenflächen und sehr hohen Grashalmen möglich. Auch Unkraut oder Wurzeln können so einfach entfernt werden.

Der Rasentraktor läuft sehr leise und erreicht kaum 100 Dezibel. Dennoch ist ein Geräusch vorhanden, so dass auch beim Rasentraktor die Zeit im Auge behalten werden sollte, um die Nachbarschaft durch Rasenmähen nicht allzu sehr zu stören.

Klar im Vorteil ist der Rasenmäher auch aufgrund der einfachen Bewirtschaftung eines Rasens. Er benötigt keinen Kraftaufwand, lässt das bequeme Sitzen zu und schiebt sich mit scharfer Klinge durch das dichte Gras. Die Schnelligkeit durch den Antrieb spart eine Menge Zeit. Besonders große Flächen können schnell und einfach bearbeitet werden. Das Gleiche gilt für feuchtes Gras oder sehr schlammigen Boden.

Die Nachteile des Rasenmähers liegen klar im Anschaffungspreis. Das Gerät ist sehr teuer und ab einer vierstelligen Summe im Handel erhältlich. Auch muss es häufiger repariert und gewartet werden.

Für kleinere Flächen lohnt ein Rasentraktor daher überhaupt nicht, auch wenn die Arbeit leichter sein mag. Das Gerät muss gut manövriert werden und benötigt Erfahrung. Auch ist der Überblick etwas schwieriger, so dass gerade kleinere Rasenflächen nicht immer gut überschaubar sind.

M115 Rasentraktor McCullochÄhnlich ungünstig sind Rasenflächen mit vielen Bäumen, wobei dann um den Baumstamm herum gemäht werden muss. Durch das Rangieren kann die Baumwurzeln schnell beschädigt werden, auch ist das Lenken des Rasentraktors um Bäume herum durch die Größe des Geräts schwieriger.

Gefährlich kann ein Rasentraktor auch dann werden, wenn die Rasenfläche stark geneigt ist. Das kann dazu führen, dass der Rasentraktor beim Mähen umkippt. Angemessene Schutzkleidung ist auch bei diesem Gerät notwendig.

Auch ein Rasentraktor läuft mit Benzin, wobei hier eine größere Menge benötigt wird. Die Abgase sind ähnlich wie bei einem normalen Fahrzeug. Eine etwas günstigere Variante ist der Aufsitzmäher, der ebenfalls gefahren wird, aber eine kleinere Schnittbreite aufweist. Dazu liegt hier, gegenüber dem Rasentraktor, der den Motor vorne hat, dieser am hinteren Teil des Geräts.

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