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Rasen düngen: So geht’s richtig!

Rasen düngen: So geht’s richtig!

Der Rasen gehört zu den Bereichen, die am meisten im Garten strapazierten werden. Deshalb sollten Sie viel Wert auf eine richtige Pflege des Rasens legen. Das regelmäßige Düngen ist dabei nur eine Aktion, die Sie immer wieder ausführen sollten. Das Düngen sorgt dafür, dass der Rasen immer schon gepflegt aussieht und in einem satten Grün erstrahlt. Beim Düngen ist es allerdings nicht damit getan, den Dünger auf den Rasen zu geben. Sie müssen beim Düngen von Rasenflächen einiges Beachten, was das ist, verraten wir Ihnen jetzt in diesem ausführlichen Ratgeber.

Darauf sollten Sie achten

Es kommt nur ganz selten vor, dass ein Rasen auch ohne Dünger auskommt. Ein klarer Aspekt an dem Sie erkennen können, dass der Rasen eine Portion Dünger gebrauchen kann, ist, wenn auf der Rasenfläche Pilze wachsen.

Pilze sind ein klares Zeichen dafür, dass der Rasen über zu wenig Nährstoffe verfügt. Ebenso kann ein mineralstoffhaltiger Dünger sowie ein stickstoffhaltiger Dünger ebenfalls das Pilzwachstum unterstützen.

Es ist dabei also sehr wichtig, dass Sie auch auf die richtige Wahl des Düngemittels achten. Bevor Sie ein Düngemittel erwerben, sollten Sie sich ganz genau ansehen, was in dem Düngemittel enthalten ist. Wenn Sie unsicher sind, dann Fragen Sie Experten, welches Düngemittel bevorzugt verwendet wird. Nicht jeder Dünger ist für jeden Rasen geeignet.

Deshalb ist es auch wichtig, dass Sie sich Ihren Rasen genau ansehen. Liegt der Rasenbereich mehr in der prallen Sonne oder handelt es sich bei dem Rasen um einen Schattenrasen, also einen Rasen, der nur wenig bis gar keine Sonne abbekommt. Wenn der Rasen im Schatten liegt, brauchen Sie ein Düngemittel mit wesentlich mehr Nährstoffen. Bei einem Rasen, der in der Sonne liegt, muss der Nährstoffgehalt nicht so enorm hoch liegen. Wichtig ist auch das Sie erkennen ob Mangelerscheinungen vorliegen oder nicht. Wenn bereits Schädigungen am Rasen erkennbar sind, benötigen diese Stellen eine gesonderte Pflege und Aufmerksamkeit.

Die richtige Auswahl des Düngers

Es gibt unterschiedliche Düngemittel für Rasenflächen. Ein Langzeitdünger ist sicher die beste Alternative, um den rasen viele Nährstoffe zuzuführen. Beim Langzeitdünger wird dem Rasen immer nur eine gewisse Menge an Nährstoffen zugesetzt, sodass der Rasen schonend aber gründlich gedüngt wird.

Anzuraten ist zudem das Sie ein Düngemittel mit einem hohen Gehalt an Magnesium und Eisen verwenden sollten.

Diese Stoffe sogen dafür, dass der Rasen immer ein schönes saftiges und dunkles Grün vorweist. Vermeiden Sie es aber, dass das Düngemittel kein reines Eisensulfat ist. Hier könnten Steine oder auch Ihre Kleidung beschädigt werden. Das Düngemittel lässt unschöne Rostflecken entstehen. Greifen Sie deshalb lieber zu einem Kombidünger, der als Wirkstoff das Eisensulfat enthält.

Im Frühjahr oder auch im Sommer können Sie Produkten wählen, die mit einem hohen Gehalt an Stickstoff versehen sind. Hornmehl ist ein Düngemittel mit diesen Eigenschaften. Durch dieses Düngemittel bekommt der Rasen die für ihn wichtige Energie und er kann einem ungestörten Wachstum frönen. Der Kleewuchs wird durch den Stickstoff verhindert, was ein positiver Nebeneffekt von diesem Dünger ist.

Wenn es aber kalt wird und der Winter ins Land zieht, ist es ratsam einen Dünger zu verwenden, der Kalium enthält. Kalium ist ein Stoff, der den Rasen gegen Frostschäden schützt und ihn widerstandsfähig macht. Messen Sie auch hin und wieder den pH-Wert des Rasens. Denn durch eine exakte Bestimmung des Wertes können Sie das richtige Düngemittel aussuchen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Rasendüngen

Um die beste Zeit des Düngens zu erreichen, sollten Sie den Wetterbericht beachten.

Der beste Zeitpunkt ist unmittelbar, bevor ein Regenschauer einsetzt. Mit der Hilfe des Regenwassers können die Nährstoffe noch besser in den Rasen und in den Boden eindringen und sich perfekt verteilen.
Regen ist gut für Düngermittel

Der Dünger sollte zudem gleichmäßig auf dem Rasen verteilt werden. Für ungeübte könnte sich das Auswerfen mit der Hand als etwas schwierig darstellen, da Sie so Gefahr laufen den Dünger ungleichmäßig zu verteilen. Es gibt sogenannte Düngerstreuer, die Ihnen die Arbeit abnehmen und den Dünger gleichmäßig auf der Rasenfläche verteilen.

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