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Rasen richtig düngen – darauf sollte geachtet werden:

Rasen richtig düngen – darauf sollte geachtet werden:

Ein Rasen mag etwas einfacher zu erhalten und zu pflegen sein, als ein Gemüse- oder Blumenbeet, dennoch benötigt der Rasen eine regelmäßige Pflege, muss gemäht, gewässert und gedüngt werden, von Schädlingen, Unkraut und Moos befreit werden.

30 kg Rasendünger mit Langzeitwirkung (4 x 7,5 kg-Vorteilspack) mineralisch oganischAuch das Belüften, Vertikutieren und Reparieren einzelner kahlerer Stellen ist häufiger notwendig, wobei dann neues Saatgut ausgestreut wird.

Und trotz all dieser Bedingungen kann der Rasen dennoch unterschiedlich wachsen und stellenweise kaputt gehen.

Die Bedingungen sind unterschiedlich. Was der Rasen benötigt sind Nährstoffe, die durch einen guten Rasendünger ausgeglichen werden können.

Der Rasen muss demnach drei- bis viermal im Jahr gedüngt werden, einmal im Frühling, Sommer und Herbst.

Das Gras benötigt verschiedene Nährstoffe, darunter immer Stickstoff, damit das Wachstum verstärkt wird, im Sommer viel Magnesium, im Herbst Kalium für die Wurzeln und um den Rasen winterfest und gegen Kälte beständig zu machen. Wächst beispielsweise verstärkt Klee im Gras, ist das ein deutlicher Hinweis für das Fehlen von Stickstoff.

WOLF-Garten Streuwagen »Perfekt« WE 430; 5450000Dazu ist auch Eisen notwendig, das z. B. Unkraut und besonders Moos abtötet. Phosphor regelt den Stoffwechsel in den Graswurzeln. Wie das Mähen, Vertikutieren, Sanden, Lüften und Kalken ist auch das Düngen eine Gartenkunst und sollte nicht einfach aufs Gradewohl unternommen werden. Gedüngt wird der Boden erst dann, wenn der Boden kontrolliert wurde. Hier ist es wichtig, einzelne Flächen durch eine Bodenprobe zu überprüfen und die Zusammensetzung festzustellen.

Wer den Aufwand nicht unternehmen will oder kann, sollte sich dann an die geeigneten Zeiten und an den richtigen Dünger halten. Durch Düngen wird gerade Moos und Unkraut beseitigt und das Aussehen des Rasens verbessert.

Eine Faustregel ist das zweifache Düngen im Jahr bei Zierrasen im Frühling und kurz vor der Herbstzeit, bei einem stärker angegriffenen Rasen einmal mehr, und das Düngen eines Nutzrasens im Frühjahr und im Herbst, damit der Rasen den Winter übersteht. Rasenflächen wiederum, die im Schatten oder unter vielen Bäumen liegen, sollten dreimal im Jahr gedüngt werden, jedoch nicht im Herbst, da der Dünger und die Nährstoffe durch die Wurzeln der Bäume aufgenommen und dem Rasen entzogen werden.

WOLF-Garten Streuwagen »Perfekt« WE 430; 5450000Besonders wichtig ist das Düngen im Frühjahr. Der Rasen ist dann stark angegriffen und beginnt sich durch die milderen Temperaturen wieder zu erholen. Nach der Ruhephase sieht er meistens sehr rustikal aus, Gräser sind ausgetrocknet und struppig, der Boden ist verschlammt oder verklebt. Hier wird der Rasen dann zunächst gesäubert, von Pflanzenresten, Moos und Unkraut befreit, gemäht und mit sehr stickstoffstarkem Dünger behandelt. Dadurch erhalten die Grashalme die Energie, sich gegen das Unkraut durchzusetzen. Im gesonderten Fall kann der Stickstoffdünger auch mit einem Unkrautvernichter verbunden werden.

Im Sommer besteht beim Rasen die Gefahr, dass er austrocknet. Das ist durch die höheren Temperaturen der Fall, auch durch die ständige Sonneneinstrahlung. Das häufige Wässern kann dann auch dazu führen, dass sich vermehrt Bakterien und Pilze bilden.

Daher kann der Rasen mit Kalium, Kalzium und vor allen Dingen mit Magnesium behandelt werden. Das sorgt für eine satte Farbe.

Im Herbst wird der Rasen für den Winter vorbereitet, wird meistens gelüftet oder vertikutiert. Hier sollte weniger Stickstoffdünger als Kaliumdünger genutzt werden. Stickstoff hat zu dieser Jahreszeit eher einen negativen Effekt. Kalium dagegen sorgt für die Stärkung der Grashalme in Stängel und Wurzel, verhindert gleichzeitig Schneeschimmel.

Im Winter ruht der Rasen und muss weder gemäht, vertikutiert noch gedüngt werden. Bei starkem Schneebefall ist es auch ratsam, den Rasen nicht zu betreten.

Arten an Dünger

Dünger unterscheidet sich in mineralisch künstliche Dünger und in organische Dünger.

Neudorff 00139 Azet Rasendünger, 20 kgMineralischer Dünger wird auf Basis von verschiedenen chemischen Stoffen hergestellt, ist in der Wirkung sehr schnell, kann gegen Krankheiten, Mangelerscheinung und zur Stärkung der Rasenfläche zum Einsatz kommen. Gleichzeitig nimmt die am Anfang sehr hohe Wirkung auch schnell wieder ab und ist daher nicht dauerhaft.

Organischer Dünger wiederum besteht aus natürlichen Stoffen, darunter auch Melasse, Hornmehl, Treber, Hühnerkot oder Hornspäne. Hier kann der Dünger sehr vielseitig benutzt werden, wobei die Bodenorganismen diesen Dünger zunächst absorbieren und in Nährstoffe umwandeln müssen.

Das bedeutet, die Wirkung erfolgt nicht sofort und braucht Zeit. Dennoch ist der Einsatz von organischem Dünger wertvoll und verbessert nach und nach die Bodenstruktur, Fruchtbarkeit und Beschaffenheit. Es kann auch nicht zu einer Überdüngung kommen, wodurch der Rasen genauso eingehen kann.

Sinnvoll ist also die Behandlung des Rasens mit organischem Dünger, während mineralischer Dünger immer dann zum Einsatz kommt, wenn ein schneller Aufbau nötig ist oder einzelne Stellen behandelt werden müssen.

Im Handel gibt es auch eine Kombination beider Varianten, die als mineralisch-organischer Mischdünger zu haben sind. Dieser wirkt schneller und bewahrt auch die Wirkung über einen längeren Zeitraum.

WOLF-Garten Streuwagen »Perfekt« WE 430; 5450000Fehler beim Düngen

Ein Rasen benötigt Dünger und die damit verbundenen Nährstoffe, sollte aber nicht ständig immer wieder neue Nährstoffe aufnehmen müssen, da der Boden sich dadurch ebenfalls verändert. Zu viele Nährstoffe bewirken im Gegenteil die Entstehung von Pilzkrankheiten und Unkraut. Auch macht das Überdüngen wesentlich häufiger das Rasenmähen notwendig.

Zu viel Dünger in der falschen Menge bleibt lange auf dem Rasen liegen, wodurch es zu einzelnen Verbrennungen kommt, die wiederum den Rasen ausdünnen oder kahle Stellen verursachen. Ein dagegen guter Dünger zwischendurch ist immer Rasenmulch. Der bleibt nach dem Mähen liegen und kann so schonend Nährstoffe liefern.

Gedüngt wird also nur ein Rasen, der es wirklich nötig hat. Grashalme nehmen so viele Nährstoffe auf, wie sie benötigen. Ein gesunder Rasen benötigt also keine zusätzlichen Düngungen.

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