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Wenn der Rasenmäher an seine Grenzen stößt: Lösungen für Rasenkanten 

Wenn der Rasenmäher an seine Grenzen stößt: Lösungen für Rasenkanten 

Wenn der Rasenmäher an seine Grenzen stößt, müssen andere Werkzeuge eingesetzt werden, um Rasenkanten sauber zu entfernen, da die überstehenden Halme das Gesamtbild des ansonsten gepflegten Rasens empfindlich stören können. Es gibt unterschiedliche Werkzeuge um den Rasenkanten den Garaus zu machen.

 

Rasentrimmer & Motorsense schaffen Abhilfe

rasentrimmer im einsatzDazu gehört auch der Rasentrimmer. Sie schneiden Rasenkanten,w ie eine Sense und werden mit der Hand geführt. Der Rasentrimmer ermöglicht es an Stellen zu gelangen, die von einem Rasenmäher nicht erreicht wird. Mit dem Gerät erreicht man mühelos Problemstellen und kann die überstehenden, störenden Rasenkanten entfernen.

Rasentrimmer und Motorsensen ähneln sich in Bauart und Leistung. Der Unterschied der beiden Geräte stellt sich in Form eines Kunststofffadens dar, der im Rasentrimmer enthalten ist und als Schneidegerät dient, in einer Motorsense befinden sich jedoch feste Klingen. Rasentrimmer sind nicht ganz so leistungsstark wie Motorsensen, haben jedoch einen anderen Vorteil, denn der Kunststoffaden ist sehr flexibel und sorgt dafür, dass Fassaden, Baumrinden und Zäune nicht aus Versehen beschädigt werden können. Dies ermöglicht erst die nahe Verwendung an Kanten und Ecken. 

Moderne Rasentrimmer überzeugen mit neuen Technologien, denn sie wurden immer weiter entwickelt. Die Leistung und Stabilität eines Rasentrimmers ist enorm bei gleichzeitig geringem Gewicht, welches dafür verantwortlich ist, dass der Rasentrimmer problemlos über einen langen Zeitraum getragen und benutzt werden kann. Sie sind entweder mit einem Akku oder mit einem Elektromotor ausgestattet. Rasentrimmer mit einem Elektromotor sind mittlerweile sehr leistungsfähig und effizient, da sie mit der vorhandenen Energie sehr sparsam umgehen. Es gibt moderne Rasentrimmer, die weniger als 2 Kilogramm wiegen. 

Wenn es sich um einen qualitativ hochwertigen Rasentrimmer handelt, zeigt sich dies beispielsweise auch an der langen Lebensdauer. Der Trimmfaden gehört jedoch zu den Verschleißteilen und wird von einer Spule geliefert. Bei guten Geräten kann die Spule schnell und ohne Vorkenntnisse ausgetauscht werden.

Rasentrimmer oder Motorsense? Ein Vergleich!

Eine Motorsense ist leistungsstärker als ein Rasentrimmer und ist ebenfalls dazu in der Lage Rasenkanten und andere Unkräuter zu entfernen. Auch holziges Gestrüpp hat durch die Nutzung einer Motorsense keine Chance mehr. Ist eine Motorsense mit einem Kreissägeblatt ausgestattet, können auch kleinere Gehölze zuverlässig entfernt werden. Eine Motorsense wird meistens an schlecht zugänglichen Stellen eingesetzt, etwa bei Hanglagen, bei Engen, wenn mit Hindernissen zu rechnen ist oder der Boden größere Geräte nicht tragen kann. Angetrieben wird eine Motorsense mit Elektromotoren, leistungsstärkere Geräte werden auch geschwichtssparend mit Zwei- oder Viertakt-Benzinmotoren angetrieben, die mit einer Leistung von bis zu 4 kW arbeiten.

Motorsense und Rasentrimmer arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Der Motor wird durch eine Welle über ein Getriebe und einem rotierenden Mähwerkzeug angetrieben, arbeitet im Freischnittverfahren und kommt ohne Gegenschneide aus. Verschiedene Werkzeuge werden zum Schneiden eingesetzt. Dazu zählen ein oder mehrere stabile Fäden aus Nylon, die am Fadenkopf montiert werden oder spezielle Scheiben, an denen Kunststoffflügel angebracht sind und als Messer oder Kreissägeblätter dienen. Leistungsstärkere Motorsensen besitzen meistens nur einen Fadenkopf.

Dabei sitzt der Motor bei schwächeren Geräten direkt über dem Mähkopf, wenn es sich um eine leistungsstarke Motorsense handelt, befindet sich der Motor am oberen Ende des Stiels und dient als Ausgleichsgewicht. Eine kleine Motorsense wird an ihrer Griffkonstruktion gehalten und geführt, während größere Geräte einen Trageriemen besitzen, die man umhängen kann. Außerdem gibt es auch Motorsensen, deren Motor sich auf der Kraxe eines Geräteführers befindet. Der Schneidkopf wird von einer biegsamen Welle angetrieben.

Alternativ: die Grasschere

rasenschere im einsatzEtwas unkomplizierter im Aufbau sind Grasscheren, erfüllen aber den gleichen Zweck, wie ein Rasentrimmer. Diese besitzen oftmals Vorrichtungen, die eine Aufbewahrung im Geräteschuppen oder an einem anderen Ort vereinfachen. Einige Grasscheren werden mit Akkus betrieben und ermöglichen kabelloses Arbeiten.

Grasscheren liegen gut in der Hand und mit ihrer Hilfe können Graskanten oder Hecken geschnitten werden, die von einem Rasenmäher nicht mehr erreicht werden. Akku betriebene Grasscheren sind sicherer als Modelle, die mit Strom betrieben werden, da die Gefahr das Stromkabel zu beschädigen nicht vorhanden ist. Außerdem sind sie leiser und lassen sich leichter führen, als handelsübliche Elektro-Grasscheren. Oftmals besitzen Grasscheren einen ergonomischen Griff, der dafür verantwortlich ist, dass die Arbeit leicht und komfortabel durchzuführen ist, wobei auch die Vibration der Hände und Arme eher geringfügig ist.

Die Akkulaufzeit kann je nach Leistungsstärke variieren, sollte allerdings schon 1,5 Stunden dauerhaft anhalten. Dies gewährleistet, dass die Arbeit beendet werden kann, ohne den Akku zwischendurch aufladen zu müssen, falls kein Reserveakku zum Lieferumfang hinzu gehört. Je leistungsschwächer eine Grasschere ist, desto weniger Material kann sie schneiden, dennoch eignen sich auch leistungsschwache Grasscheren hervorragend, um überstehende Grashalme zuverlässig zu kappen. Grasscheren sind im Vergleich zu Rasentrimmern kleiner und handlicher.

Der Scherenwechsel sollte mühelos gelingen, wenn sie nicht mehr scharf genug sind, um Rasenkanten oder Hecken schneiden zu können. Bei minderwertigen Geräten gestaltet sich der Scherenwechsel oftmals etwas ruckelig. Je leichter eine Grasschere ist, desto einfacher gestaltet sich auch die Handhabung, da zu schwere Grasscheren die Arbeit etwas verkomplizieren.

Mit einer guten Grasschere lassen sich Rasenkanten komfortabel schneiden und besitzen darüber hinaus noch eine zusätzliche Ausstattung, wie Gras- oder Buschmesser. Mit einer guten Grasschere kann man nicht nur Rasenkanten schneiden, sondern auch Hecken und Büsche. Wenn Sie mit ergonomisch geformten Handgriffen ausgestattet sind, gelingt die Arbeit leichter. Weitere Erleichterung bringen abwinkelbare Handgriffe, die sich der Handhaltung anpassen. Für eine reibungslose Funktionsweise sorgen integrierte Laufräder und ermöglichen die optimale Scherenführung. Der Schnitt der Rasenkanten wird deutlich erleichtert. Die Stärke des Akkus ist maßgeblich für die Leistungskraft der Grasschere. Hochwertige Geräte sind zeigen den Akkuladestand an und informieren auch über die verbleibende Betriebsdauer, damit der Akku rechtzeitig wieder aufgeladen werden kann. Die auswechselbaren Messer sind idealerweise antihaftbeschichtet und präzise geschliffen. Der Wechsel der Messer sollte ebenfalls unkompliziert durchzuführen sein, bestenfalls ist dieser ohne weitere Werkzeuge möglich. Die Messer unterscheiden sich je nach Art der Arbeit, sodass das Gerät nicht nur als Grasschere sondern auch als Strauchschere eingesetzt werden kann. Für die notwendige Sicherheit sollte ein Messerschutz vorhanden sein, der zum Schutz der Aufbewahrung dient. Für weitere Bequemlichkeit sorgen auch Grasscheren, die mit einem Teleskopstiel ausgestattet sind, da hier lästiges Bücken entfällt.

Eine gute Grasschere hat also handliche Griffe und antihaftbeschichtete Messer. Sie sollte einen drehbaren Schneidkopf besitzen, der die Arbeit bei schwer zugänglichen Stellen erleichtert. Praktische Sicherheitsverschlüsse sorgen für den notwendigen Schutz.

Darüber hinaus benötigt eine Rasenkante liebevolle Pflege. Wird dem Rasen nicht regelmäßig Einhalt geboten, breitet er sich auf angrenzende Flächen oder Beete aus und trübt das gepflegte Gesamtbild. Dies lässt sich jedoch mit wenigen Mitteln verhindern. 

Die englische Rasenkante

Die englische Rasenkante ist sehr hübsch, benötigt aber intensive Pflege. Mit dem Begriff „Englische Rasenkante“ ist der fließende Übergang zwischen Rasen und Beet gemeint. Es stellt eine natürliche Variante dar und erfreut sich in unserem Land vieler Liebhaber. Allerdings ist diese Methode nicht gerade pflegeleicht, da die Kante innerhalb der Wachstumsperiode in einem regelmäßigen Rhythmus abgestochen und geschnitten werden muss, um zu vermeiden, dass der Rasen sich auf die anderen Beete ausbreitet. Ist die Rasenfläche rechtwinklig, eignet sich ein langes Holzbrett als als Hilfsmittel. Dieses wird parallel zur Rasenkante ausgelegt, damit das Ausstechen der überstehenden Halme mit einem scharfen Rasenkantstecher gelingt. So bald der Streifen abgetrennt ist, kann er mit einer kleinen Schaufel ausgegraben und zum Kompost gegeben werden. Mit der Zeit entsteht durch dieses Verfahren jedoch ein Höhenunterschied zwischen Beet und Rasen, daher sollte dieser Unterschied mit Mutterboden ausgeglichen werden.

Der Rasenkantstecher ist mit einem geraden Blatt und abgerundeter Klinge ausgestattet. Er sollte immer ausreichend scharf sein, um die Grasnarbe ohne große Mühe durchtrennen zu können. Meistens befindet sich das Blatt des Rasenkantstechers auf einem kurzen Stiel, der einen breiten T-Griff hat, damit das Halten und Führen leicht ist. Besonders gut eignen sich Alternativen aus Edelstahl, denn das polierte Blatt dringt sehr gut in den Boden ein.

Auch ein scharfer Spaten ist für die Begradigung der Rasenkante sehr gut geeignet. Jedoch ist hier Vorsicht geboten, denn man darf nicht zu viel abstechen, da die Linie zwischen Rasen und Beet trotz des gewölbten Spatenblatts möglichst gerade sein sollte. Zur Abtrennung der Rasenkante kann auch ein scharfes Brotmesser verwendet werden, dies ist jedoch in der Regel sehr mühsam und sollte nur bei kleinen Flächen zum Einsatz kommen.

Zur Erleichterung der Pflege von Rasenkanten, kann der Rasen auch mit Steinen eingefasst werden. Hierzu stehen Rasenkantensteine aus Beton zur Verfügung. Diese sind auch unter dem Namen „Mähkanten“ bekannt. An einer Seite befindet sich eine halbrunde Ausbuchtung, während auf der anderen Seite das passende Gegenstück angebracht ist. Dadurch entsteht eine Verbindung, die scharnierartig wirkt. Der große Vorteil dieser Steine ist das optionale Anlegen von geschwungenen Rasenkanten, ohne dass Fugen zwischen den Steinen zu sehen sind.

Zwar sehen Kleinpflaster aus Granit, Back- und Klinkersteine als Umrandung für den Rasen schöner aus als die Rasenkantensteine, die nur ihren Zweck erfüllen, allerdings ist der Einbau mit einem höheren Aufwand verbunden. Wer diese Alternative dennoch verwenden möchte, muss sie mindestens zweireihig und versetzt verlegen, damit der Rasen nicht durch die Fugen wachsen kann. 

Der Rasen kann jederzeit im Nachhinein mit einer gepflasterten Kante ausgestattet werden. Dazu muss der Rasen gerade abgestochen und anschließend in der Höhe eines Spatenblatts ausgegraben werden. Der Graben sollte in etwa so breit wie die gewünschte Rasenkante sein. Die ausgehobenen Rasenteile müssen nicht entsorgt werden, da sie hervorragend als Füllmaterial für eventuelle Lücken in der Grasnarbe Verwendung finden. Der entstandene Graben wird anschließend mit Sand aufgefüllt und mit einem Erdstampfer gut verdichtet. Die Menge des Sandes ist von der Stärke des Pflasterbelags abhängig. Als Richtlinie gilt hier, dass die Steine sich 1 bis 2 Zentimeter über dem Rasen befinden müssen. Dies gelingt am besten, wenn sie mit einem Hammer auf die Höhe des Rasens gebracht werden.

Rasenkanten aus Stein werden optimalerweise durch einen Rasentrimmer mit Rollen und senkrechtem Schneidkopf gepflegt. 

Falls die Rasenkanten gerade werden sollen, wird bereits vor dem Verlegen eine Schnur gespannt, dadurch gelingt die Einfassung mit den Steinen sehr gerade und einheitlich. Eine geschwungene Grenzlinie richtet sich nach der abgestochenen Rasenkante. Große Fugen zwischen Kante und Rasen werden mit Mutterboden aufgefüllt, damit sie selbstständig zuwachsen können. Die Fugen des Steinbelags werden nach verrichteter Arbeit noch mit Pflastersand aufgefüllt.

Gepflasterte Rasenkanten, die mit dem Rasenmäher erreicht werden können, benötigen so gut wie keine weitere Pflege. Sie müssen nur ab und zu entlang der Kante nachgeschnitten werden, um die Ausläufer und Halme schneiden zu können. Auch hierfür eignen sich Rasentrimmer mit Rollen, die einen drehbaren Schneidkopf besitzen, hervorragend. Akkubetriebene Grasscheren eigenen sich ebenfalls zur Verwendung. Die Fugen herkömmliche Pflastersteine benötigen einmal jährlich eine Reinigung mit einem Fugenkratzer. Nach der Reinigung empfiehlt sich das erneute Auffüllen mit Sand, damit keine unschönen Lücken entstehen.

Auch Rasenkanten aus Metall sind beliebt und aufgrund ihrer Eigenschaften kaum sichtbar. Die schmalen Profile aus Aluminium, verzinktem Stahl oder Edelstahl sind nahezu unsichtbar und für Rasen und Beete nahezu undurchdringbar. Da die Profile sehr flexibel sind, können sie auch problemlos zur Einfriedung geschwungener Rasenflächen verwendet werden. Sie sind in unterschiedlichen Breiten erhältlich und prinzipiell die beste und einfachste Alternative. Durch ihren Einsatz werden auch kleine Höhenunterschiede mühelos ausgeglichen. Teilweise lassen sich die Profile sogar miteinander verschrauben.

Werden Metallprofile zur Trennung verwendet, sind umfangreiche Erdarbeiten in der Regel nicht nötig, da sie nur mit einem Hammer in den Boden eingeschlagen werden. Wenn der Boden jedoch hart ist oder sich dort Bauschutt und Baumwurzeln befinden, wird der Erdspalt mit einem Spaten vorgestochen. Es gibt zwar Fixierstäbe zur Positionierung der Profile, mit denen dieses Vorhaben auch alleine gelingt, allerdings erfolgt der Einbau mit zwei Personen trotzdem schneller. Die Profile können danach leicht mit einem Kunststoffhammer in die Erde eingebracht werden. Eine andere Methode ist die Unterlage eines Holzstückes als Hilfsmittel, wenn ein Stahlhammer benutzt wird, da dieser bei direkter Konfrontation mit der Oberkante des Profils die Beschichtung beschädigen könnte. Die Folge wäre Korrosion.

Auch Rasenkanten aus Gummi eignen sich als Trennmittel. Dazu muss zunächst ein ausreichend tiefer Graben mit einem Spaten ausgehoben werden.

Es gibt viele Möglichkeiten die Rasenkanten einzugrenzen, anstatt Metall oder Stein, eigenen sich auch Kanten aus Gummi oder Kunststoff. Sie sind zudem umweltfreundlich, da sie wiederverwertbar sind. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Anschaffungswert im Vergleich zu den Metallprofilen. Darüber hinaus sind sie langlebig und faulen kaum. Erhältlich sind die nachhaltigen Rasenkanten als Meterrollen in unterschiedlichen Größen, während auch die angebotene Breite variabel ist. 

Der Nachteil dieser Alternative liegt einfach im höheren Aufwand des Einbaus, als es bei Stahlkanten der Fall ist, da, wie bereits erwähnt, das vorherige Ausheben eines Grabens notwendig ist. Beim Einbau sollte der Streifen der Rolle überlappen, damit kein Spalt entstehen kann. Die Kanten müssen so tief eingesetzt werden, dass die Messer des Rasenmähers nicht mit ihnen in Berührung kommen können. Auch mechanische Belastungen sind weitestgehend zu vermeiden, um Beschädigungen zu verhindern.

Bei allen Einfassungen der Beete, seien sie aus Gummi, Kunststoff oder Metall, muss der Rand dennoch von Zeit zu Zeit nachgeschnitten werden, da der Rasenmäher niemals in der Lage ist alle Kanten entlang des Randes abschneiden zu können. Bei Einfassungen aus Kunststoff oder Gummi empfiehlt sich zudem der Einsatz einer Grasschere, da durch die Verwendung eines Rasentrimmers ebenfalls die Gefahr von Beschädigungen besteht.

Quellen:

http://www.obi.de/de/rat-und-tat/wissenswertes/rasentrimmer/index.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Motorsense#Funktion_und_Aufbau

http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/ziergarten/tipps-fuer-eine-pflegeleichte-rasenkante-79744

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