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Hochgrasmäher Test 2018 • Die besten Hochgrasmäher im Vergleich

Sagen Sie hohem Gras den Kampf an: der Hochgrasmäher

Kreiselmäher Hochgrasschneider TestDas Gras wächst fröhlich vor sich hin und Sie haben weder Lust noch Zeit den Rasen einzudämmen? Oftmals ist das kein Problem, doch irgendwann ist das Gras zu hoch für einen herkömmlichen Rasenmäher.
Jetzt kommt der Hochgrasmäher zum Einsatz, denn dieser ist speziell auf Wiesen mit hohem Gras ausgelegt. Insofern können Sie in einem Durchgang selbst Rasenflächen mit hohem Gestrüpp bändigen.
Zwar sind die Funktionen hinter einem Hochgrasmäher ähnlich zu einem herkömmlichen Rasenmäher, dennoch gibt es zahlreiche Unterschiede. Deshalb zeigen wir Ihnen, was bei einem Hochgrasmäher Testsieger wichtig ist, worauf Sie achten müssen und wie Sie jenen richtig verwenden.
 LUMAG hgm-85055 – Rasenmäher RasenmäherKreiselmäher / Hochgrasschneider Blue Bird KM 60 BLUMAG Hochgrasschneider / KreiselmäherHECHT Benzin-Kreiselmäher 5060 Wiesen-MäherMTD Wiesenmäher und Trimmer WST 5522, 25A-262E678FUXTEC Benzin Rasenmäher FX-RM4639ECOGüde Wiesenmäher Wm 560 Tri # 95395Güde 95391 RasenmäherLimited Edition Einhell Benzin-Rasenmäher LE-PM 51 S HW-TBlack+Decker 3-in-1 Multi-Trimmer-Kit

LUMAG hgm-85055 – Rasenmäher Rasenmäher

Kreiselmäher / Hochgrasschneider Blue Bird KM 60 B

LUMAG Hochgrasschneider / Kreiselmäher

HECHT Benzin-Kreiselmäher 5060 Wiesen-Mäher

MTD Wiesenmäher und Trimmer WST 5522, 25A-262E678

FUXTEC Benzin Rasenmäher FX-RM4639ECO

Güde Wiesenmäher Wm 560 Tri # 95395

Güde 95391 Rasenmäher

Limited Edition Einhell Benzin-Rasenmäher LE-PM 51 S HW-T

Black+Decker 3-in-1 Multi-Trimmer-Kit

 Bewertung1,11,21,31,41,51,61,71,92,02,2
HerstellerLUMAGBlueBirdLUMAGHECHTMTDFUXTECGüdeGüdeEinhellBlack+Decker
TypWiesenmäherKreiselmäherKreiselmäherKreiselmäherWiesenmäher und TrimmerWiesenmäher inkl. Fangkorb (50 L)Wiesenmäher und TrimmerWiesenmäher inkl. Fangkorb (65 L)Wiesenmäher inkl. Fangkorb (50 L)3-in-1 Multi-Trimmer-Kit
Abmessungen119 x 68 x 82 cmk.A.119 x 68 x 82 cm180 x 104 x 110 cm
88 x 60 x 53 cm89 x 56 x 44 cm
k.A.175 x 96 x 104 cm80 x 57 x 45 cm11,6 x 21,6 x 91,6 cm
Gewicht70 kg73 kg60 kg50 kg31 kg29 kg31 kg39 kg36 kg6 kg
FarbeGrau / SchwarzRotRotSchwarz / Gelb / RotRotSchwarz / OrangeRotRotSchwarzSchwarz / Rot
Leistung4400 Wattk.A.4400 Watt4400 Watt2100 Watt3000 Watt2600 Watt3500 Watt2800 Watt550 Watt
AntriebsartBenzinBenzinBenzinBenzinBenzinBenzinBenzinBenzinBenzinStrom (10 m Verlängerungskabel)
Tankinhalt1,1 Lk.A.k.A.2 L1,0 L0,6 Lk.A.1,3 L1,5 LNEIN
Schnitthöhek.A.k.A.bis 35 mmbis 35 mmk.A.25-75 mm38-76 mm25-75 mm30-80 mm40-60 mm
Schnittbreite55 cm60 cm64 cm60 cm56 cm46 cm56 cm55 cm51 cm30 cm
Leistungspegel90 dBk.A.92 dBk.A.k.A.k.A.77 dB98 dBk.A.k.A.
HöhenverstellbarJAJAJAJAJAJAJAJAJAJA
Für große Flächen geeignetJAJAJAJAJAJAJAJAJANEIN
Funktionen
Handhabung
Komfort & Handhabung
Preis- / Leistung
Preis
ab 1.573,00 Euro ab 1.579,00 Euro ab 1.099,00 Euro ab 799,00 Euro ab 380,15 Euro ab 239,00 Euro ab 373,95 Euro ab 329,00 Euro ab 249,00 Euro ab 90,89 Euro
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Was ist ein Hochgrasmäher?

LUMAG HochgrasschneiderVon der Optik her könnten Sie einen Hochgrasmäher leicht mit einem gewöhnlichen Rasenmäher verwechseln. Gerne werden Hochgrasmäher auch als Gestrüppmäher bezeichnet, wobei es sich um die Nachfolger der Balkenmäher handelt.

Auch der Hochgrasmäher arbeitet mit einem Motor und sorgt dafür, dass besonders hohe Wiesenflächen gekürzt werden. Beispielsweise ist es sehr beliebt bei Pferdekoppeln, die nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht werden.

Durch einen Hochgrasmäher können Sie nicht nur hohes Gras mähen, ohne dass die Maschine ins Stocken gerät oder verstopft, sondern auch auf hügligen Gelände kommen Sie mit den Angeboten aus einem Hochgrasmäher Test 2018 bestens voran.

In den meisten Fällen wird das Gerät in zwei Bereiche unterteilt: Kreisel- oder Mulchmäher. Beide Modelle bieten Ihnen Vor- und Nachteile.

Wie funktioniert ein Hochgrasmäher?

HECHT Benzin-Kreiselmäher 5060 Wiesen-MäherIn erster Linie muss Ihnen ein Hochgrasmäher eine hohe Leistung bieten. Ansonsten wäre es nicht möglich, dass hohes Gras und Gestrüpp sauber gemäht werden können.

Die Funktion basiert hingegen auf einem Verbrennungsmotor. Diesen starten Sie per Knopfdruck oder Reißleine. Es gibt nur wenige Angebote in einem Hochgrasmäher Test, welche mit einem elektrischen Antrieb arbeiten.

Die Versorgung über ein Stromkabel würde den Nachteil mit sich bringen, dass Sie bei sehr großen Flächen Probleme mit der Stromversorgung bekommen. Immerhin stößt ein Kabel schnell auf seine Grenzen. Ansonsten sollten Sie sich das Mähwerk näher ansehen.

Bei Balkenmäher finden Sie mindestens zwei Schienen, die direkt aufeinander montiert wurden. Entweder führen ein oder sogar beide Balken schnelle Bewegungen von links nach rechts aus. Gerät nun ein Objekt zwischen die Zähne der Balken, werden diese zuverlässig auf der vorher eingestellten Stufe abgetrennt.

Der Nachteil bei dieser Methode ist, dass der Verschnitt später auf der Rasenfläche verteilt wird. Hingegen ist der Vorteil der geringe Sicherheitsbereich des Mähers.

Eine andere Lösung ist ein kompromissloser Kreiselmäher. Dieser bewerkstelligt durch einen rotierenden Teller, an dem vier Klingen angebracht sind, dass das Gras geschnitten werden kann. Vorteilhaft ist, dass die beweglichen Teile sehr robust sind. Bei den meisten Modellen ist es so, dass der Verschnitt zur Seite ausgeworfen wird. Schnell entsteht eine gemähte Bahn, die in Fachkreisen als Schwad bezeichnet wird. Doch es gibt auch Nachteile.

Dadurch, dass sich die Klingen sehr schnell bewegen, kann eine Art Katapult entstehen. Gelangen also Steinchen oder andere schwere Objekte zwischen die Klingen, können diese mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden. Aus diesem Grund gibt es Modelle im Hochgrasmäher Test, welche auf einen Fangkorb setzen. Dieser sorgt für etwas mehr Sicherheit. Insofern sind beide Funktionen zwar ähnlich, dennoch nicht gleich.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Anwendungsgebiete von Hochgrasmähern sind vielfältig. Natürlich kommen diese vor allem auf verwahrlosten oder älteren Grundstücken zum Einsatz, wo lange nichts mehr gemacht wurde. Gras und andere Pflanzen konnten ungehindert wachsen, sodass ein herkömmlicher Rasenmäher nicht weiterkommt. Jetzt müssen Sie auf einen Hochgrasmäher zurückgreifen.

Mit diesem können Sie selbst überwucherte Grundstücke schnell von Pflanzen und anderem Unrat befreien. Gerne kommt der Hochgrasmäher auf Bauernhöfen zum Einsatz. Große Flächen von Gras sind keine Seltenheit.

Vor allem Koppeln für Pferde oder Rinder sind sehr beliebt, werden aber nicht das ganze Jahr genutzt. Um Verletzungen oder giftige Pflanzen zu meiden, kommt vorher ein Hochgrasmäher zum Einsatz. Dieser beseitigt unnötige Pflanzen und lässt eine ebene Fläche entstehen.

Black+Decker 3-in-1 Multi-Trimmer-Kit im TestSchnell können auch Löcher oder andere Gefahren entdeckt werden. Das ist ein großer Vorteil eines Hochgrasmähers. Im hohen Gras kann sich allerlei Unrat und Abfall ansammeln, den Sie auf dem ersten Blick nicht bemerken.

Würden Sie jetzt beispielsweise Ihre Kinder oder Tiere auf der Wiese spielen lassen, kann es schnell zu Unfällen kommen. Vor allem alte Dosen, zerbrochene Flaschen, stacheliges Gestrüpp und ähnliches stellen große Gefahren dar. Mähen Sie aber vorher mit dem Hochgrasmäher über die Fläche, können Sie diese Gefahren entfernen.

Doch es gibt noch mehr Vorteile, die Sie nicht außer Acht lassen sollten. In erster Linie gibt es für den Hochgrasmäher keine Begrenzung in der Höhe des Aufwuchses. Selbst extrem hohe Grasflächen stellen keine Schwierigkeit für das Gerät dar und können leicht beseitigt werden.

Aber auch die hohe Leistung überzeugt schnell von einem Hochgrasmäher. Die meisten Geräte sind mit einem sehr starken Motor ausgestattet, sodass selbst härtere Gehölze und Büsche ohne Probleme entfernt werden können. Ansonsten überzeugt die einfache Anwendung.

Einen Hochgrasmäher müssen Sie im Grunde wie einen herkömmlichen Rasenmäher verwenden. Achten Sie nur darauf, dass Sie diesen vorher passend einstellen. Weiterhin müssen Sie auf unebenen Gelände nicht auf die Modelle aus einem Hochgrasmäher Test verzichten. Selbst bei starken Gefällen oder Löchern im Boden kann Ihnen der Hochgrasmäher helfen.

Der letzte große Vorteil ist, dass Sie mit diesem Gerät auch Futtermittel gewinnen können. Fängt der Hochgrasmäher das Gras nicht auf, können Sie es liegen lassen und somit Ihren Nutztieren eine gute Futterbasis bieten.

Welche Arten von Hochgrasmähern gibt es?

Auf dem heutigen Markt gibt es unterschiedliche Arten von Hochgrasmähern. Um diese kennenzulernen, fassen wir die wichtigen Funktionen schnell für Sie zusammen.

Im gleichen Zug präsentieren wir Ihnen essenzielle Vor- und Nachteile. Somit wissen Sie genau, welche Art von Hochgrasmäher perfekt für Ihren Bedarf geeignet ist.

Schlegelmäher

Ein solcher Hochgrasmäher ist besonders robust und antriebsstark. Sie können den Schlegelmäher für eine Grashöhe von bis zu einem Meter verwenden. In den meisten Fällen werden solche Schlegelmäher mit der Hand geführt, sodass dass Sie individuell arbeiten können.

Vor allem bei unwegsamen Gelände ist ein solcher Hochgrasmäher praktisch. Dafür müssen Sie aber das gesamte Gewicht tragen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Gras unzerkleinert bleibt, weshalb Sie jenes als Futtermittel verwenden können.

Loncin Schlegelmäher-Anhänger - benzinbetrieben - 15 PS - Mähbreite 1,2 mVorteile:

  • Robust und antriebsstark
  • Wird per Hand geführt
  • Ideal für unwegsames Gelände
  • Gras bleibt unzerkleinert

Die Nachteile:

  • Sie müssen ein hohes Gewicht tragen
  • Nur bis zu einer Höhe von einem Meter geeignet

Hochgrasmulcher

Der größte Unterschied von einem klassischen Hochgrasmäher zu einem Hochgrasmulcher ist, dass dieser das Mähgut beim Schneiden sofort zerstückelt. Verwechseln Sie ein solches Gerät aber nicht mit einem Häcksler, wobei dieser ebenfalls als Mulcher bezeichnet wird.

Hochgrasmulcher kommen vor allem bei der Pflege von Brachflächen zum Einsatz. Aber auch bei Grünstreifen am Straßenrand überzeugen sie. Vorteilhaft ist, dass das Gras gleichmäßig kompostieren kann. Wegräumen ist unnötig.

Die Vorteile:

  • Zerstückelt das Gras
  • Eigenständige Kompostierung möglich
  • Ideal für Brachflächen oder Straßengrünstreifen

Die Nachteile:

  • Nicht für sehr große Flächen gedacht

Aufsitzmäher

In den letzten Jahren wurden Aufsitzmäher immer beliebter, die es mittlerweile auch als Hochgrasmähervariante zu kaufen gibt. Der größte Vorteil ist wohl, dass Sie das Gerät aus einem Hochgrasmäher Test nicht mehr schieben oder tragen müssen. Stattdessen sitzen Sie auf dem Gerät und fahren es über die Grünfläche.

Den Antrieb können Sie bequem über ein Fußpedal steuern. Wegen der hohen Bequemlichkeit werden Aufsitzmäher immer beliebter, denn damit können Sie auch große Flächen schnell und entspannt mähen. Nur hohe Steigungen oder verwinkelte Ecken stellen ein Problem dar. Auch die Anschaffungskosten sind recht hoch.

Die Vorteile:Wolf Aufsitzmäher

  • Bequem voranfahren
  • Kein Schieben oder Tragen mehr notwendig
  • Für große Grasflächen geeignet

Die Nachteile:

  • Starke Gefälle versprechen Probleme
  • Nicht für verwinkelte Grundstücke geeignet
  • Hohe Anschaffungskosten

Worauf muss ich beim Kauf eines Hochgrasmähers achten?

Beim Kauf müssen Sie diverse Faktoren beachten, damit Sie sich den perfekten Hochgrasmäher anschaffen.

Da aber nur wenige Interessen wissen, worauf es beim Kauf eines Hochgrasmähers ankommt, haben wir für Sie die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.

Haltbarkeit

Ein Hochgrasmäher ist nicht gerade günstig, weshalb dieser Ihnen lange erhalten bleiben soll. Aus diesem Grund müssen Sie auf eine gute Haltbarkeit achten. Die Qualität der Verarbeitung bestimmt darüber, wie hochwertig der Hochgrasmäher ist.

Achten Sie vor allem auf das Gehäuse. Es sollte aus einem hochwertigen Material bestehen, welches gegen Wind und Wetter geschützt ist. Werfen Sie aber auch einen Blick auf das Messer und die anderen Komponenten. Achten Sie nur darauf, dass Sie den Hochgrasmäher vorher komplett ausschalten.

Nutzen

Was wollen Sie mit dem Hochgrasmäher machen? Das ist eine wichtige Frage, denn je nach Beantwortung kommt ein anderes Modell aus einem Hochgrasmäher Test zum Einsatz.

Für kleine Flächen sowie hohe Präzision ist ein Schlegelmäher die richtige Lösung. Dafür müssen Sie ihn aber tragen.

Größere Flächen können Sie mit einem klassischen Hochgrasmäher oder Hochgrasmulcher bewältigen. Wünschen Sie sich hohe Bequemlichkeit und das Geld spielt nur eine nebensächliche Rolle, sollten Sie sich für einen Aufsitzmäher entscheiden. Dieser ist ideal für große Mähflächen.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit geht mit der Wendigkeit Hand in Hand. Bei den meisten Modellen können Sie die Geschwindigkeit stufenlos einstellen. Das ist praktisch, wenn Sie beispielsweise eine hügelige Fläche mähen wollen.

Eine konstante Geschwindigkeit bleibt erhalten. Zudem wirkt sich die Geschwindigkeit auf das Handling aus. Ist der Hochgrasmäher beispielsweise zu schnell, können Sie diesen nicht mehr zu steuern. Ist er hingegen zu langsam, ist das Herumfahren und Mähen sehr anstrengend.

Schnittbreite

Bei einem Hochgrasmäher wollen Sie schnelle Ergebnisse, weshalb Sie auf die Schnittbreite achten sollten. Die Breite orientiert sich meist an der Fläche, welche Sie Mähen wollen.

30 Zentimeter reichen bei einem Bereich von 50 m² vollkommen aus. Bis 100 m² sollten Sie 35 Zentimeter nutzen. Bis 400 m² sind 40 Zentimeter zu empfehlen. 800 m² große Flächen werden mit bis zu 50 Zentimeter Schnittbreite bearbeitet. Alles, was über 5.000 m² liegt, sollte eine Schnittbreite von mehr als 130 Zentimeter aufweisen. Je breiter der Hochgrasmäher ist, desto schneller kommen Sie voran.

Schnitthöhe

FUXTEC Benzin Motorsense auf RädernGenauso wichtig wie die Schnittbreite ist die Schnitthöhe. Die meisten Geräte aus einem Hochgrasmäher Test verfügen über eine manuell einstellbare Schnitthöhenverstellung. Die verschiedenen Stufen erlauben Ihnen, dass Sie unterschiedliche Arten von Gestrüpp mähen können. Zudem ist die Einstellung eine Frage der Witterung.

Beschneiden Sie das Hochgras im Sommer zu knapp, kann es zur Austrocknung kommen. Aus diesem Grund sollte immer die ideale Schnitthöhe gewählt werden. Zudem sind einige Geräte bei der Schnitthöhe begrenzt.

Das bedeutet, diese können nicht jede Höhe von Gras ausreichend mähen. Sollte also besonders hohes Gras vorliegen, sollten Sie auf den Grenzbereich des Hochgrasmähers achten.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Was können Sie tun, wenn Sie nicht die vielen unterschiedlichen Aspekte miteinander vergleichen wollen? Einfach einen dieser sieben Hersteller auswählen. Der große Vorteil ist, dass diese Produzenten von Hochgrasmähern bekannt für ihre Hochwertigkeit und Qualität sind. Insofern müssen Sie sich keine Gedanken darübermachen, ob der Hochgrasmäher wirklich Ihren Vorstellungen entspricht. Mit einem dieser Hersteller begehen Sie keinen Fehler.

  • Hecht
  • MTD
  • Güde
  • BlueBird
  • AL-KO
  • Makita
  • Lumag
Hecht:

Diverse Angebote finden Sie im Sortiment des Herstellers Hecht. Er bietet Ihnen vor allem eine hohe Motorleistung an, welche bei maximal 6 PS liegt. Auch die Umdrehungen pro Minute begeistern schnell, denn diese liegen bei rund 3.600. Weiterhin bieten Ihnen die Geräte von Hecht eine hohe Schnittbreite, weshalb Sie selbst große Flächen in einem Durchlauf mähen können. Die Geräte sind speziell auf das Mähen von Grasflächen auf Feldern, Wiesen und in Wäldern ausgelegt.

MTD:

Einen Wiesenmäher und Trimmer erhalten Sie von der Marke MTD. Er gilt als cleverer Gartenhelfer und kann Ihnen in vielen Bereichen zur Seite stehen. Praktisch ist die Kombination aus Trimmer und Wiesenmäher, sodass Sie große Flächen, Gärten oder Weiden komplett individuell gestalten können. Selbst Hindernisse oder Kanten stellen kein großes Problem für MTD dar. Dank eines ThorX 55 Motors wird dafür gesorgt, dass Sie schnell vorankommen und gute Ergebnisse erhalten.

Güde:

Die meisten Modelle von Güde werden mit Benzin betrieben und durch einen leistungsstarken 4-Takt OHV Powerengine Motor betrieben. Dank der sehr guten Starteigenschaften können Sie sofort beginnen. Ganz nebenbei sind die Geräte von Güde sehr wirtschaftlich im Verbrauch, weshalb Sie weit mit einer Tankfüllung kommen. Das Stahlblechchassis ist pulverbeschichtet und bietet eine hohe Stabilität. Alles wird vom höhenverstellbaren und ergonomisch geformten Fahrgriff abgerundet.

BlueBird:

Kraftvoll und dennoch elegant zeigen sich die Hochgrasmäher von BlueBird. Sie erhalten einen Briggs & Stratton Serie 675 Motor, welcher Sie schnell von A nach B bringt. Die 60 Zentimeter Schnittbreite sind perfekt, wenn Sie große Flächen mähen wollen. Optional ist ein Grasabweiser, sodass das Schnittgut im Schwad abgelegt wird. Durch das Gewicht von 73 Kilogramm erhalten Sie ein sehr stabiles Gerät. Designt wurde es in Italien und produziert in Europa.

AL-KO:

Die Firma AL-KO setzt noch auf einen kleinen Verwandten des Hochgrasmähers: Balkenmäher. Diese sind in großer Stückzahl im Sortiment vorhanden, erfüllen aber denselben Zweck wie Hochgrasmäher. Vorteilhaft ist, dass Sie die Produkte von AL-KO universell einsetzen können. Beispielsweise für ökologische Naturgärten, zum Schneiden von hohen Wiesen oder zur Futtergrasgewinnung. Dank der höhenverstellbaren Laufsohle und der Schnittbreite von 87 Zentimetern kommen Sie schnell ans Ziel.

Makita:

Die Marke Makita ist für ihre hochwertigen Produkte bekannt und überzeugt ebenfalls im Bereich der Hochgrasmäher, die jedoch als Mulchmäher bezeichnet werden. Sie sind optimal für Grundstücke bis 1.500 m² geeignet und bieten Ihnen ein solides und stabiles Mähergehäuse aus Stahlblech. Hinzu kommt ein ergonomisches Griffsystem für das bequeme Manövrieren. Aber auch die robuste Höhenverstellung in drei Stufen überzeugt auf ganzer Linie.

Lumag:

Hochgrassichelmulchmäher werden Ihnen bei Lumag angeboten. Diese arbeiten mit einem speziellen Mähmesser, welches Ihnen hervorragende Ergebnisse liefern wird. Die Hochgrasmäher sind bestens für Graten- und Landschaftspflege, zum Mulchen von Straßenbegleitgrün, Verkehrsinseln oder auch schwer zugänglichen Grundstücken geeignet. Im Handumdrehen können Sie mittleres bis hohes Gras mähen und zerkleinern. Die kompakte Bauform rundet die Marke Lumag ab.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Hochgrasmäher am besten?

Kreiselmäher HochgrasschneiderDer Kauf eines Hochgrasmähers sollte keine spontane Entscheidung sein. Immerhin können die Modelle aus einem Hochgrasmäher Test viel Geld kosten, weshalb Sie sich nur das Produkt nach Hause holen sollten, welches perfekt auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Dennoch bleibt die Frage stehen, ob Sie sich einen Hochgrasmäher im Internet oder Fachhandel kaufen sollen. Der Fachhandel hat einen großen Vorteil: Sie können sich den Hochgrasmäher vorher genau anschauen. Sie testen die Lenkbarkeit, schauen sich das Schneidwerk an und überprüfen das Gewicht.

Doch hier hören schon die Vorteile des Fachhandels auf. Zunächst gibt es heute nur noch wenige Fachgeschäfte, die sich ganz auf Rasenmäher und nahe Verwandte spezialisieren. In den meisten Fällen können Sie sich nur an einem Bau- oder Elektronikmarkt wenden.

Leider ist die Auswahl hier nicht so groß, wie Sie es sich erhofft haben. Immerhin muss das Geschäft viele unterschiedliche Bedürfnisse befrieden, weshalb nur wenige Hochgrasmäher im Angebot vorhanden sind. Suchen Sie jetzt nach etwas ganz Speziellen, kann es sein, dass Sie nicht fündig werden. Meist müssen Sie Kompromisse eingehen, was bei einem Preis über 500 Euro sehr ärgerlich sein kann. Allgemein überzeugen die Preise im Fachhandel nicht. Schnell zahlen Sie 20 Prozent zu viel, ohne dass Sie weitere Vorteile erhalten.

Aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen für das Internet als ihren Verkaufspartner entscheiden. Der größte Vorteil vom Internet ist, dass Sie eine große Auswahl erhalten. Es gibt Hersteller aus allen Teilen der Welt und auch solche, die sich alleine auf dem Internethandel spezialisiert haben. Insofern können Sie aus vielen unterschiedlichen Hochgrasmähern wählen und das Modell entdecken, dass genau auf Ihre Wünsche zugeschnitten ist.

Aber das Internet bietet noch mehr Vorteile. Sie müssen nicht mehr auf Öffnungszeiten achten. Haben Sie Lust einen Hochgrasmäher nach der Arbeit oder mitten in der Nacht zu kaufen, können Sie das ohne Schwierigkeiten tun.

Zugleich haben Sie nicht das Problem, dass Sie den großen Hochgrasmäher umständlich transportieren müssen. Ihnen wird das Gerät bis vor die Haustüre geliefert. Somit sparen Sie sich einen umständlichen Weg. Abgeschlossen werden die Vorteile durch den günstigen Preis. Immer wieder gibt es Rabatt- und Sonderaktionen. Dadurch sparen Sie leicht mehr als 50 Prozent der Kosten.

Die Geschichte des Hochgrasmähers

Um die Geschichte des Hochgrasmähers kennenzulernen, müssen Sie sich zunächst mit dem klassischen Rasenmäher beschäftigen. Erst, als dieser entwickelt wurde, konnte auch der Hochgrasmäher entstehen.

Der Grundstein für den Rasenmäher wurde im 18. Jahrhundert gelegt. In England breitete sich eine neue Form der Gartenkunst aus. Der Landschaftsgarten mit intensiv gepflegten Grünflächen im Schlossumfeld wurde schon bald Standard für ganz Europa.

Doch das Mähen eines solch riesigen Parks war mit einer Sense mit viel Aufwand verbunden. Alleine im Park von Blenheim Palace kamen Anfang des 19. Jahrhunderts mehr als 50 Mitarbeiter zum Einsatz, welche sich nur mit dem Mähen des Rasens beschäftigten.

Güde Wiesenmäher Wm 560 Tri # 95395Zur gleichen Zeit kamen Sportarten wie Rasen-Tennis, Fußball, Cricket, Rugby oder Croquet auf. All diese benötigten einen gut gepflegten Rasen. Im Jahr 1830 erkannte der Textilingenieur Edwin Beard Budding, dass keine Verbesserung an der Sense mehr möglich war. Aber er sah Potenzial in der örtlichen Weberei.

Hier gab es Maschinen, welchen den Stoff nach dem Weben an einer feststehenden Klinge entlangführte und abtrennte. Eine weitere Klinge entfernte überstehende Fasern, um einen gleichmäßigen Abschluss zu schaffen. Dieses Prinzip übertrug Budding auf das Rasenschneiden. Am 31. August 1830 meldete er den ersten Rasenmäher an, welchen er 1827 erfunden hatte. Gemeinsam mit John Ferrabee, dem Eigentümer von Phoenix Mill, begann dieser den Spindelmäher zu produzieren.

Schnell kaufte die Firma Ransomes das Patent und begann 1832 mit der fabrikeigenen Produktion. Ransoms verkaufte bis zum Jahr 1840 rund 1.000 Rasenmäher. Bis 1858 waren es bereits mehr als 7.000 Stück.

Natürlich wurde der Rasenmäher in dieser Zeit weiterentwickelt. Das erste US-Patent eines rollenden Rasenmähers wurde an Amariah Hills im Jahr 1868 vergeben. Dieser Rasenmäher bot einen neuartigen Schneidemechanismus, welcher mit der Archimedischen Schraube vergleichbar war. 1902 wurde hingegen der erste motorbetriebene Rasenmäher von Ransomes entwickelt.

Natürlich kamen mit den Jahren immer weitere Modelle hinzu. Beispielsweise hat die Firma Gebrüder Brill auf der Internationalen Kunst- und Gartenbau-Ausstellung im Jahr 1904 neben Gartenwerkzeug auch einen mechanischen Rasenmäher vorgestellt.

Die erste serienmäßige Produktion von Sichelmähern fand im Jahr 1956 durch die Firma SOLO statt. Endlich konnte sich auch der Hochgrasmäher entwickeln, denn der Bedarf nach einem solchen Gerät wuchs vor allem bei Bauern an. Dank der modernen Technik konnte der Hochgrasmäher große Flächen mähen und kürzen. Heute ist er ein fester Bestandteil der Mähkunst.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Hochgrasmäher

MTD Wiesenmäher und Trimmer WST 5522, 25A-262E678Nach einer Schätzung der Firma Briggs & Stratton gibt es alleine in Deutschland rund fünf Millionen benzinbetriebene Rasenmäher. Zusätzlich gibt es auf dem Markt mehr als 800 unterschiedliche Typen, davon alleine 300 Rasenmäher- und etwa 200 Rasentraktormodelle.

Aber auch die mehr als 50 Anbieter machen den Kauf eines Hochgrasmähers schwer. Deshalb ist es interessant zu wissen, worauf Personen beim Kauf eines Hochgrasmähers achten. Auf dem ungeschlagenen ersten Platz, mit rund 93 Prozent, ist die Beachtung der Zuverlässigkeit.

Immerhin soll der Hochgrasmäher lange erhalten bleiben. Auf dem zweiten Platz und mit 92 Prozent knapp dahinter liegt der Antrieb des Geräts. Immerhin gibt es heute nicht nur Hochgrasmäher, die mit Benzin arbeiten.

Der dritte Platz ist mit 82 Prozent schon ein wenig abgeschlagener. Dennoch ist den Kunden ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sehr wichtig. Knapp dahinter mit 81 Prozent stehen die Sicherheitsaspekte eines Hochgrasmähers.

80 Prozent achten hingegen auf die Qualität des Geräts. Diese hängt wiederum mit der Zuverlässigkeit zusammen. 79 Prozent der Befragten gaben an, dass sie auf eine leichte Handhabung achten. Gerade bei unwegsamen Gelände ist eine leichte Führung ein Muss. 74 Prozent achten auf das leichte Starten des Motors. Bei einem Hochgrasmäher ist aber auch die Schnittbreite sehr wichtig. Darauf achten rund 70 Prozent. 69 Prozent ist alleine ein günstiger Preis wichtig. 68 Prozent interessieren sich hingegen für eine leichte Reinigung. Auf einer der hinteren Plätze liegt ein sparsamer Energieverbrauch mit rund 66 Prozent.

Black+Decker 3-in-1 Multi-Trimmer-KitDoch der Hochgrasmäher ist leider in Gefahr, denn immer mehr Menschen haben keine Lust auf stundenlanges Rasenmähen. Deshalb kommen vermehrt Roboter zum Einsatz. Solche Mähroboter können zwar kein hohes Gras bekämpfen, doch diesen vorbeugen.

Dazu der Vergleich vom Jahr 2014 zu heute, denn die Quote von Haushaltsrobotern ist um beinah 30 Prozent angestiegen. Im Jahr 2014 wurden etwa 3,4 Millionen Haushaltsroboter, darunter auch Mähroboter verkauft. Im Jahr 2016 liegt die Marke schon bei 30,8 Millionen und die Zahlen steigen weiter an. Am beliebtesten sind Roboter bei der Automobilherstellung mit rund 38,2 Prozent.

Aber auch die Bereiche Elektronik, Metallverarbeitung, Chemie sowie Lebensmittel setzen auf Roboter. Die Mähroboter fallen hingegen unter die 19,4 Prozent der nicht spezifischen Roboter. Überraschend ist, dass Deutschland bei Kauf von Robotern nicht gerade hinten liegt.

Südkorea befindet sich mit 531 Robotern je 10.000 Beschäftigen auf dem ersten Platz. Dahinter Japan mit 305 Robotern. Deutschland befindet sich auf den dritten Platz mit 301 Robotern. Daraufhin folgen die USA und Frankreich.

Dennoch wird ein Mähroboter einen Hochgrasmäher niemals den Rang ablaufen, solange dieser nicht auch hohes Gras mähen kann. Für die tägliche Gartenpflege ist dieser aber eine große Hilfe.

Hochgrasmäher in sechs Schritten richtig verwenden

Die richtige Verwendung des Hochgrasmähers ist nicht nur wichtig, damit Ihre komplette Grasfläche gleichmäßig gemäht werden kann, sondern auch für Ihre Sicherheit.

Deshalb zeigen wir Ihnen, worauf Sie bei der Benutzung eines Hochgrasmähers achten müssen. Haben Sie einmal alle Schritte bedacht, wird die Arbeit schon bald wie von selbst ausgeführt.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6

Schritt 1:

Bevor Sie mit dem Rasenmähen beginnen, sollte eine Sicherung der Arbeitsfläche erfolgen. Selbstverständlich ist das bei einer großen Grasfläche ein Problem, dennoch sollten Sie es probieren. Vor allem Steine und andere schwere Gegenstände können zu gefährlichen Geschossen werden. Wollen Sie die Grasfläche nicht sichern, sollten Sie sich stabile Stiefel und Hosen anziehen, sodass Sie keine Verletzungen davontragen, falls sich doch einmal ein Stein im Schneidemesser verfangen sollte. Dennoch ist die Sicherung vorteilhafter, denn somit bleibt auch Ihr Gerät unbeschädigt.

Schritt 2:

Suchen Sie sich den richtigen Tag für das Hochgrasmähen aus. Gerade bei einer großen Fläche können starker Wind, Kälte oder Regen zu vorzeitigen Erschöpfung führen und die Schnittmaßnahmen erschweren. Achten Sie deshalb vorher auf den Wetterbericht und verschieben Sie das Rasenmähen lieber und einige Tage, anstatt bei Regen und Kälte über die Wiese zu stapfen. Am besten ist eine gut einsehbare und getrocknete Rasenfläche.

Schritt 3:

Hochgrasmäher kommen in vielen Bereichen zum Einsatz. Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, sollten Sie aber alle Haus- und Nutztiere von der Fläche entfernen. Vor allem Hunde, Pferde oder Rinder könnten aggressiv auf den Hochgrasmäher reagieren und somit in große Gefahr geraten. Sollte es nicht möglich sein, dass Sie die Nutztiere von der Fläche fernhalten, sperren Sie diese am besten mit einem Zaun ab und gehen Sie von Bereich zu Bereich vor. Dennoch sollten Sie sicherstellen, dass Sie bei einem Unfall schnell Hilfe rufen können. Nehmen Sie deshalb immer Ihr Smartphone oder eine andere Sicherheitslösung mit.

Schritt 4:

Am besten beginnen Sie in einer Ecke der Fläche und arbeiten sich bahnenweise nach vorne. Unpraktisch ist es, wenn Sie kreuz und quer mähen. Der Grund ist, dass die wenigsten Hochgrasmäher über einen Auffangbehälter verfügen. Insofern wird der Rasen dahinter oder zur Seite ausgegeben. Mähen Sie jetzt einfach kreuz und quer, verteil sich der Rasen nicht gleichmäßig und er kann nicht einheitlich kompostieren. Insofern kann sich unschöner, fauler Rasen bilden. Das ist gefährlich, wenn Sie den Rasen als Futtermittel verwenden möchten.

Schritt 5:

Achten Sie beim Arbeiten immer darauf, dass das Schneidblatt richtig eingestellt ist. Die meisten Anbieter aus einem Hochgrasmäher Test liefern Ihnen mehrere Einstellungsmöglichkeiten. Wissen Sie nicht genau, welche Schnitthöhe ideal ist, können Sie diese an mehreren Stellen testen. Somit wissen Sie genau, welche Schnitthöhe optimal ist und können danach mit Ihrer Arbeit beginnen.

Schritt 6:

Ein häufiges Hindernis sind Steine, Ecken und Kanten. Schrecken Sie nicht vor diesen zurück. Fahren Sie vorsichtig entlang und passen Sie auf, dass Sie mit dem Gehäuse nicht an den Steinen oder Wänden entlangschrubben. Das würde den Hochgrasmäher nur beschädigen. Es ist nicht schlimm, wenn eine kleine Bahn hohes Graus übrigbleibt. Entweder können Sie jenes ausreißen, mit einer Gartenschere entfernen oder solche Kanten mit einem Handrasenmäher beseitigen. Diese Möglichkeiten sind besser als ein beschädigter Hochgrasmäher.

 

Zehn Tipps zur Pflege

Limited Edition Einhell Benzin-RasenmäherFür einen Hochgrasmäher geben Sie viel Geld aus, weshalb Sie sichergehen wollen, dass dieser viele Jahre im Einsatz sein kann. Pflegen Sie Ihren Hochgrasmäher aber nicht richtig, setzt sich schon bald Rost ab und andere Beschädigungen warten nur darauf über Ihren Hochgrasmäher herzufallen.

Aus diesem Grund ist eine hochwertige, typgerechte und umfangreiche Pflege essenziell. Worauf Sie bei der Reinigung und Pflege des Hochgrasmähers achten müssen, zeigen wir Ihnen in unseren zehn Tipps.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1:

Bevor Sie mit der Reinigung beginnen können, müssen Sie für die nötige Sicherheit sorgen. Immerhin wollen Sie nicht, dass der Hochgrasmäher plötzlich anspringt. Aus diesem Grund sollen Sie immer die Zündkerzenstecker abziehen. Vor allem dann, wenn Sie in der Nähe oder direkt am Messer arbeiten. Nur so verhindern Sie, dass Sie den Hochgrasmäher aus Versehen einschalten und sich lebensgefährlich verletzen. Setzen Sie die Zündkerzen erst nach der Reinigung wieder ein.

Tipp 2:

Am besten pflegen Sie das Gerät nach jeder Nutzung und vor einer Winterlagerung. Zuerst müssen Sie es gründlich reinigen. Verwenden Sie dafür keinen Hochdruckreiniger, denn der intensive Wasserstrahl kann das Lager und andere Bauteile beschädigen. Besser ist, wenn Sie mit einem Eimer lauwarmes Wasser sowie einem Schwamm oder einer Bürste arbeiten. Zur Reinigung des Mähgehäuses ist beispielsweise ein Kunststoffspachtel von Vorteil.

Tipp 3:

Sollten Sie den Hochgrasmäher länger nicht gebrauchen oder auf den Winter vorbereiten, ist das Kraftstoffentleeren sehr wichtig. Über die Zeit verflüchtigt sich der Restkraftstoff und Sie würden unnötig Benzin verbrauchen. Ebenso kann es zu Verharzung und Verstopfung des Vergasers sowie der Kraftstoffleitungen kommen. Sollten Sie nicht die Möglichkeit haben, dass Benzin aus dem Tank zu pumpen, starten Sie den Hochgrasmäher, schließen Sie den Benzinhahn und lassen Sie das Gerät so lange im Leerlauf laufen, bis sich der Motor automatisch abstellt. Führen Sie diese Arbeit auf jedem Fall im Freien aus. Sollte noch Restkraftstoff zurückbleiben, entfernen Sie diesen.

Tipp 4:

Kabel und Züge sind sehr wichtig und müssen regelmäßig kontrolliert werden. Die Kabel müssen Sie auf einem festen Sitz und Bruchstellen kontrollieren. Bei den Zügen müssen Sie hingegen den Verschleiß prüfen und diese vor der Lagerung schmieren. Sollte es zu Beschädigungen gekommen sein, dürfen Sie nicht zögern und diese austauschen. Ansonsten kann der Hochgrasmäher schnell zu einer Gefahr werden.

Tipp 5:

Korrosion stellt ein großes Problem dar. Aus diesem Grund sollten Sie nicht auf den Korrosionsschutz verzichten. Denken Sie immer daran, alle beweglichen Teile an den Achsen und am Lenker, die Messer sowie das Mähgehäuse einzuölen. Verwenden Sie dafür harzfreies Öl. Würden Sie das nicht tun, breitet sich die Korrosion aus und die Funktionalität wird eingeschränkt. Gleichzeitig wird der Hochgrasmäher zu einer Gefahr.

Tipp 6:

Die Reifen müssen ebenfalls gepflegt werden. Sollte Ihr Hochgrasmäher über Luftbereifung verfügen, müssen Sie regelmäßig den Luftdruck überprüfen. Bei längeren Standzeiten ist der Luftdruck um 0,5 bar zu erhöhen. Der Grund ist, dass der Luftdruck über die Wintermonate abnehmen kann, sodass es schon bald gefährlich für den Hochgrasmäher wird. Sollte Ihr Hochgrasmäher auf Plastikreifen setzen, reinigen Sie diese regelmäßig.

Tipp 7:

Die Lagerung spielt eine essenzielle Rolle, denn über einige kalte Wintermonate kann viel mit dem Hochgrasmäher passieren. In erster Linie sollten Sie den Hochgrasmäher trocken lagern. Ein Gartenhüttchen oder eine Garage sind eine gute Idee. Aber auch Feuchtigkeit sollten Sie verhindern. Achten Sie auf diese beiden Punkte, erhöht sich die Lebensdauer des Hochgrasmähers und die Funktionstüchtigkeit wird nicht eingeschränkt.

Tipp 8:

Nach einer langen Winterlagerung ist die richtige Inbetriebnahme im Frühjahr wichtig. Bevor Sie durchstarten können, sollten Sie Ihren Hochgrasmäher gründlich untersuchen und alle wichtige Punkte prüfen. Dazu gehören der Ölwechsel, wenn Sie einen 4-Takt-Motor besitzen, den Luftfilter und den Reifendruck kontrollieren, die Messer schärfen oder diese bei Bedarf austauschen. Erst, wenn Sie alles überprüft haben, können Sie den Hochgrasmäher verwenden.

Tipp 9:

Bei extrem starken Verschmutzungen, wie beispielsweise der Arbeit bei Regen und im Schlamm, sollten Sie den Hochgrasmäher einer weiteren Reinigung unterziehen. Sie können ihn mit einem Wasserschlauch abspritzen. Achten Sie aber darauf, dass der Wasserstrahl nicht zu hart eingestellt ist. Besser ist der sanfte Sprühregen, wie Sie jenen für die Bewässerung von Pflanzen verwenden. Zwar brauchen Sie ein wenig mehr Zeit, doch dafür bleibt der Hochgrasmäher heil.

Tipp 10:

Manche Menschen kennen sich mit Technik und somit dem Hochgrasmäher nicht aus. Wiederum andere haben keine Zeit oder Lust den Mäher regelmäßig zu überprüfen. Sollte das der Fall sein, bringen Sie das Gerät aus einem Hochgrasmäher Test zu einem Fachmann. Zwar kostet Sie das ein wenig Geld, doch dafür findet die Überprüfung und Instandsetzung durch einen Fachmann statt. Dadurch müssen Sie keine Angst haben, dass Sie bei der Wartung etwas falsch machen.

 

Nützliches Zubehör

Zubehör ist zwar kein Muss, kann Ihnen aber den Umgang erleichtern sowie die Sicherheit verbessern. Natürlich kamen in den letzten Jahren viele unterschiedliche Zubehörteile für Hochgrasmäher auf den Markt.

Was Sie gebrauchen können, zeigen wir Ihnen. Ein Deflektor ist eine große Hilfe. Mit diesem können Sie dafür sorgen, dass das geschnittene Gras gleichmäßig auf der Wiesenoberfläche verteilt wird.

Der Vorteil davon ist, dass das Gras nach dem Schneiden schneller verrottet. Wünschen Sie sich aber eine gerade Linie von Futtergras, sollten Sie auf einen Deflektor verzichten. Ebenso praktisch ist eine Benzinabsaugpumpe.

Diese ist natürlich nur zu empfehlen, wenn Sie ein Modell aus einem Hochgrasmäher Test gewählt haben, welcher mit Benzin betrieben wird. Mit der Benzinabsaugpumpe können Sie das Benzin aus dem Tank ab- oder umsaugen. Gerade vor der Lagerung ist das sehr wichtig.

Aber auch ein sogenannter „Disc-Cut“ kann Ihnen weiterhelfen. Es handelt sich um ein schwingendes, aufhängendes Flügelmesser. Kommt es Kontakt mit einem festen Hindernis, beispielsweise einem Stein, weicht dieses zurück und schützt dadurch die Kurbelwelle.

Gleichermaßen erhöht eine „Disc-Cut“ die Sicherheit des Hochgrasmähers, denn Steine oder andere schwere Gegenstände werden nicht mehr herumgeschleudert.

MTD Wiesenmäher und Trimmer WST 5522, 25A-262E678 TestEin Grasfangkorb aus Plastik oder Textil ist praktisch, wenn Sie nicht wollen, dass das Gras auf der Wiesenfläche liegen bleibt. Jedoch sollten Sie beachten, dass Sie nicht an jedem Hochgrasmäher einen Grasfangkorb anbringen können.

Ansonsten ist dieser in unterschiedlichen Größen erhältlich. Schnell können Sie Gras auffangen und wiederverwenden. Zwar kann Benzin nicht als direktes Zubehör bezeichnet werden, dennoch sollten Sie immer darauf achten, dass Sie einen optimierten Kraftstoff verwenden, der perfekt auf Ihren Hochgrasmäher zugeschnitten ist.

Abschließend kann Ihnen eine Einfüllhilfe weiterhelfen. Dank dieser können Sie ganz leicht und schnell das Benzin in den Hochgrasmäher füllen. Je nach Hersteller gibt es natürlich noch mehr Zubehörteile, weshalb Sie sich vorher im Handel umsehen sollten.

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